Zurich: Neues Mitglied in der Konzernleitung

Gary Shaughnessy

Gary Shaughnessy, designierter CEO Zurich Global Life

Die Vakanz im Bereich Global Life der Versicherungsgesellschaft Zurich ist beseitigt. Ein Brite mit grosser Erfahrung im Versicherungs- wie auch im Bankbereich übernimmt das Zepter.

Der 49-jährige Gary Shaughnessy übernimmt Anfang 2016 die Leitung der Zurich-Division Global Life, wie einem Communiqué vom Montag zu entnehmen ist. Der Brite rückt mit dieser Beförderung auch in die Konzernleitung auf. Er folgt damit auf Kristof Terryn, der am 1. Oktober 2015 CEO General Insurance wurde. 

Shaughnessy ist seit Juni 2012 CEO von Zurich UK Life. Im Jahr 2014 übernahm er zusätzlich die Funktion des Länderchefs von Zurich in Grossbritannien. Weiter ist er derzeit ad interim CEO Global Life in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA).

Erfahrungen in der Automobil-Vereinigung gesammelt

Vor seinem Wechsel zur Zurich war Shaughnessy als Managing Director bei Fidelity Worldwide Investment verantwortlich für den Bereich Defined Contribution and Retail Business. Davor bekleidete er während fast eines Jahrzehnts eine Reihe von Führungspositionen innerhalb der Prudential Group, unter anderem als Managing Director im Bereich Einzel- und Kollektivleben und als Leiter Privatkunden bei M&G Investments in Grossbritannien.

Der Brite hat einen Marketing- und Vertriebshintergrund. Seine früheren Anstellungen bei Axa, der Automobile Association in Grossbritannien und der Bank of Scotland decken ein breites Spektrum im Finanzdienstleistungsbereich ab.

Ein starker Talent-Pool intern

Tom de Swaan, Chief Executive Officer ad interim von Zurich, sagte am Montag unter anderem: «Die Ernennung von Gary Shaughnessy zeigt die Stärke unseres internen Talent-Pools.»

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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