Swiss Re subventioniert Elektrovelos für Mitarbeiter

Reduziere und gewinne, sagt das Klima-Programm der Swiss Re. Mitarbeiter, die zum Wohl der Umwelt Geld in die Hand nehmen, werden belohnt.

Zur Klimawandelstrategie der Swiss Re gehört COyou2. Angestellte werden ermuntert, im Privatleben ihren Teil zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen zu leisten. Der Rückversicherer bietet dazu auch noch finanzielle Anreize. Er zahlt maximal die Hälfte der Summe, die Mitarbeiter investieren. Das sind bis zu 5'000 Franken.

Das 2007 lancierte Programm hatte die Vorgabe, dass bis 2011 rund 10 Prozent der Bezugsberechtigten vom Angebot Gebrauch machen.  «Das Ziel ist schon erreicht», erklärt Vincent Eckert, Head Group Internal Environmental Management, gegenüber finews.ch. Nahmen 2007 bereits 220 Mitarbeiter in der Schweiz das Angebot in Anspruch, so waren es im letzten Jahr bereits 270.

Sparsame Kühlschränke und dichte Fenster

Im Vordergrund, das gilt nicht nur für die Schweiz, stehen die Beiträge für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Aber auch die Subventionen für sparsame Kühlschränke oder für Fenster sind gefragt. Die Schweiz rage aber keineswegs so heraus; das Programm sei weltweit beliebt.

Eckert rechnet für 2009 nicht mit einem Einbruch des Interesses, wenn die Kaufkraft einigermassen erhalten bleibe. In Genuss des Zustupfs können alle SwissRe-Mitarbeiter kommen, die seit mehr als einem Jahr auf der Lohnliste stehen. Die Mindest-Anstellungsdauer wurde jetzt von zwei auf ein Jahr reduziert, nicht etwa weil die Verantwortlichen mit der Entwicklung unzufrieden sind, sondern weil Swiss Re erneut ein Zeichen setzen will, wie wichtig ihr Umweltanliegen sind. Neu auf der Liste mit einem guten Dutzend unterstützungsberechtigter Investitionen sind Elektrofahrräder.

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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