Regiobank Solothurn legt dank Anlagegeschäft zu
Die Regiobank Solothurn hat 2025 im operativen Kerngeschäft trotz Tiefzinsumfeld und dem Kostendruck gut verformt. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 3,67 Milliarden Franken (+4,59 Prozent), der Jahresgewinn bleibt mit 10,03 Millionen Franken auf dem Vorjahresniveau. Dies geht aus den am Freitag präsentierten Zahlen hervor.
Anlagegeschäft schenkt ein
Treiber dieser Entwicklung waren insbesondere die Zunahme der Kundengelder (111,22 Millionen Franken; +4,37 Prozent) sowie das Anlagegeschäft. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um 16,10 Prozent, jener aus dem Handelsgeschäft um 16,39 Prozent. Der Wert der Kundendepots nahm um 553 Millionen Franken (+47,91 Prozent) zu. Das Anlagegeschäft soll aus diesem Grund in diesem Jahr weiter ausgebaut werden.
Die Kundenausleihungen, mehrheitlich Wohnbau-Finanzierungen in der Region, nahmen um 74,92 Millionen Franken (+2,57 Prozent) zu.
Höhere Kosten
Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft sank hingegen um 3,95 Prozent.
Auf der Kostenseite erhöhte sich der Geschäftsaufwand um 5,11 Prozent auf 26,55 Millionen Franken. Dies ist laut der Regiobank auf die höheren Personal- und IT-Kosten zurückzuführen. Der Geschäftserfolg reduzierte sich infolge um 6,8 Prozent auf 19,2 Millionen Franken.
Neues E-Banking
«Das Ergebnis zeigt die Stabilität unseres Geschäftsmodells und das hohe Vertrauen, das wir bei unserer Kundschaft geniessen», sagt Markus Boss, Vorsitzender der Geschäftsleitung.
Neben dem Ausbau des Anlagegeschäftes führt die Regionbank im kommenden März ein neues E-Banking ein.














