J. Safra Sarasin steigert Gewinn und schlägt neues Kapitel auf

Die J. Safra Sarasin Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Position im internationalen Private Banking weiter gefestigt. Der Reingewinn stieg laut einer Mitteilung vom Montag um 3,5 Prozent auf 522,3 Millionen Franken, während der Geschäftsertrag um 2,4 Prozent auf 1,74 Milliarden Franken zulegte. Treiber war insbesondere das Kommissionsgeschäft, das gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent wuchs.  

Auch auf der Vermögensseite setzte sich der Wachstumskurs fort: Die verwalteten Vermögen erhöhten sich per Ende 2025 auf 228,5 Milliarden Franken – getragen von positiven Neugeldzuflüssen und einer unterstützenden Marktentwicklung.

Dem Institut flossen Neugelder aus allen strategischen Regionen der Bank zu, wie Verwaltungsratspräsident Jürg Haller gegenüber finews erklärt. Gleichzeitig bleibt die Kapitalisierung auf sehr hohem Niveau, mit einem Eigenkapital von 5,5 Milliarden Franken und einer CET1-Quote von 34,5 Prozent.  

Ein starkes Fundament

Haller blickt zufrieden auf das Geschäftsjahr zurück: «Im Jahr 2025 erzielte die Gruppe eine solide finanzielle Performance und bewahrte gleichzeitig ihre starke Bilanz, Liquidität und Kapitalbasis.» Und mit Blick auf die Zukunft hält er fest: «Diese soliden finanziellen Grundlagen sowie das Vertrauen einer wachsenden Kundenbasis bilden ein starkes Fundament für unsere künftige Entwicklung. Wir werden auf diesem Fundament weiter aufbauen, in unsere Plattform investieren, unsere Kompetenzen gezielt ausbauen und ein nachhaltiges, langfristiges Wachstum anstreben.»

Ein strategischer Wendepunkt ist der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Saxo Bank, der Anfang März 2026 abgeschlossen wurde. Die Transaktion unterstreicht die Ambitionen der Gruppe, ihr digitales Angebot und die Kundeninteraktion weiter auszubauen. Die Saxo Bank soll weiterhin als selbständige Marke auftreten. Man sei sehr komplementär, sagt Haller.