Dubai: Milliarden für neues internationales Finanzzenter

DIFC Zabeel, nach dem Dubaier Bezirk Za'abeel benannt, soll in den nächsten Jahren die grösste Finanzfreihandelszone im Nahen Osten werden, dies mit etwa 42 000 ansässigen Unternehmen und rund 125 000 Menschen, die dort ab 2040 arbeiten sollen. 

Der neue Stadtteil DIFC Zabeel wird speziell für Firmen und Startups aus den Bereichen Kryptowährungen, KI und Robotik ausgestattet sein. Eine Akademie für KI soll sowohl den Finanznachwuchs als auch erfahrene Mitarbeiter für Zukunftstechnologien fit machen, hiess es bei der Präsentation. Die Akademie soll in einer ersten Phase bis 20230 erstellt werden, ebenso wie sechs neue Bürotürme, zwei zusätzliche Wohnblöcke und ein weiteres Hotel. 

Wie im gesamten DIFC-Distrikt, der unweit des welthöchsten Gebäudes Burj Khalifa gelegen ist, wird auch in dem erweiterten Bezirk das britische Common Law gelten und nicht wie sonst in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Mischung aus islamischem Recht, der Scharia, und französisch-ägyptischem Zivilrecht.

Neue Bahn geplant

Die Erweiterung des Finanzzentrums wird laut den Behörden an den Dubai Loop angeschlossen, das ist ein neu geplantes unterirdisches Hochgeschwindigkeitsnetz. Die Pläne für die Erweiterung des Hubs sind Teil einer grossen Infrastruktur- und Immobilienoffensive von Dubai und ergänzen eine weitere DIFC-Erweiterung, die bis zum ersten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein soll und die Bürofläche um 600 000 Quadratfuss erhöhen wird.

Der Ausbau des Finanzzentrums ist nur ein Grossprojekt des Scheichs. Die neue Metro-Linie und die Erweiterung des Al Maktoum Flughafens sollen in den nächsten Jahren umgerchnet rund 35 Milliarden Dollar kosten.