Gentwo: Struki-Startup erreicht nächsten Meilenstein

GenTwo hat am Dienstag bekanntgegeben, dass die Assets under Service (AuS) die Schwelle von 7 Milliarden Dollar überschritten haben. Das Zürcher B2B-Fintech hatte die Marke von 6 Milliarden Dollar im Juli 2025 geknackt – wie finews damals berichtete.

Die jüngste Milliarde ist in rund zehn Monaten aufgelaufen – ein solides Tempo, wenngleich etwas langsamer als die vorangegangene Verdoppelung von 3 auf 6 Milliarden Dollar, die in weniger als zwei Jahren gelang. Heute zählt das Unternehmen über 300 Kunden in 26 Ländern.

Beweis für ein Konzept

Patrick Loepfe, Mitgründer und Verwaltungsratspräsident, interpretiert den Meilenstein als Bestätigung der zugrundeliegenden Idee: «Als wir letztes Jahr die 6-Milliarden-Marke überschritten haben, bezeichneten wir das als Beweis dafür, dass die Demokratisierung von Finanzinnovation machbar und notwendig ist», sagte er. «Sieben Milliarden in weniger als einem Jahr machen diesen Punkt noch deutlicher.»

Mitgründer und CEO Philippe A. Naegeli stellt nicht die jetzt erreichte Grösse, sondern ambitionierte Zukunftserwartungen in den Vordergrund. «Das Überschreiten der 7-Milliarden-Marke ist ein Signal, dass die Hürden bei der Entwicklung von Finanzprodukten sinken», sagte Naegeli. Seit der Gründung im Jahr 2018 hat GenTwo über seine Securitization-as-a-Service-Plattform mehr als 1'650 Produkte ermöglicht.

IG Bank tritt AMC Creator bei

Bereits vor ein paar Tagen hatte GenTwo bekanntgegeben, dass die IG Bank AMC Creator als Execution-Partner beitritt. Die Plattform, die es Finanzfachleuten ermöglicht, Assets in Actively Managed Certificates zu verpacken, wurde 2025 mit Swissquote, ISP und Sygnum Bank als Gründungspartner lanciert.

Die IG Bank arbeitet seit 2020 mit GenTwo zusammen. Babita Ittoo Devillers, Managing Director bei IG Prime, erklärte, die Partnerschaft verschaffe Vermögensverwaltern «direkten Zugang zur institutionellen Execution und Liquidität der IG Bank, was die Erstellung strukturierter Produkte schneller und flexibler macht». In den vergangenen Monaten sind zudem Bank Frick und Interactive Brokers AMC Creator beigetreten.