«Nachhaltigkeit muss greifbar sein»
Der jüngste Netzwerkabend «Nachhaltigkeit – Quo vadis» brachte rund 200 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft zusammen. Im UBS Konferenzgebäude Grünenhof begrüssten die drei Partner Alexia Hungerbühler (Women for the Board), Hannes Weibel (UBS) und Raphaël Tschanz (Zürcher Handelskammer) die Gäste. Nach dem Kurzreferat von Christian Leitz, UBS Chief Sustainability Officer & Group Historian unter dem Titel «Times of Change» diskutierten die vier Podiumsteilnehmer über die Bedeutung der Nachhaltigkeit in ihren Unternehmungen.
Kein kurzfristiger Trend
Mirjana Blume, Verwaltungsrätin Sensirion, Orell Füssli, WAG payment solutions plc, Ingrid Knott, CEO Elektro-Material AG & Vorstandsmitglied ElectroSuisse, Sabine Lötscher, Principal Sustainability Strategist, Quantis und Marcel Winter, Country Manager Schweiz, AFRY Gruppe Schweiz waren sich einig, dass Nachhaltigkeit fest im Unternehmen verankert sein muss und nicht als isolierte Massnahme oder kurzfristiger Trend verstanden werden darf.
Nachhaltigkeit erfordert konkrete Ziele, die klar definiert, messbar und für Mitarbeitende wie auch für externe Anspruchsgruppen sinnstiftend sind. Nur wenn Nachhaltigkeit greifbar wird, kann sie wirksam in Prozesse, Entscheidungen und die Unternehmenskultur integriert werden.
Gleichzeitig bietet Nachhaltigkeit die Chance, neue Geschäftsfelder zu erschliessen und Innovation gezielt voranzutreiben. Sie wirkt als Impulsgeber für zukunftsorientierte Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Unternehmen, die Nachhaltigkeit strategisch nutzen, sichern nicht nur ihre Wettbewerbsfähigkeit, sondern erhalten und steigern langfristig ihren Unternehmenswert.














