CS: Neuer Private-Banking-Chef in Gstaad

Die Credit Suisse hat Philipp Janson zum Leiter Private Banking der Geschäftsstelle in Gstaad ernannt. Er löst Thomas Riz ab.

In seiner neuen Funktion führt Philipp Janson den Bereich Private Banking, koordiniert die Aktivitäten der Credit Suisse vor Ort und vertritt die Bank in der Öffentlichkeit.

Philipp Janson (Bild) tritt seine Stelle am 1. Januar 2011 an. Er wird Nachfolger von Thomas Riz, der zum Private Banking der Credit Suisse in Bern wechselt. Riz soll seine neue Stelle in Bern am 1. März antreten und dabei weiterhin eine wichtige Position im regionalen Private Banking Management Team innehaben. Er wird noch bis Ende Februar 2011 in Gstaad tätig sein und Philipp Janson in dieser Übergangsphase unterstützen.

Philipp Janson absolvierte eine Banklehre bei der Deutsch-Südamerikanischen Bank in Hamburg. Der heute 47-jährige Finanzexperte ist seit elf Jahren für die Credit Suisse in verschiedenen Führungsfunktionen tätig, die letzten vier Jahre als Leiter Advisory and Sales Solution der Division Private Banking.

Philipp Janson besitzt unter anderem ein MBA in Banking, Financing und internationalem Management der Universität Hamburg. Im Hinblick auf seine neue Aufgabe in Gstaad absolviert er zurzeit einen spezifischen bankinternen Ausbildungslehrgang.

Die Credit Suisse ist in der Region Mittelland mit 1200 Mitarbeitenden an 19 Standorten vertreten. In Gstaad sind zehn Mitarbeitende für die Bank tätig, wovon ein Auszubildender.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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