Raiffeisen: Weiter in der Offensive

Die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz plant, bis 2013 in der ganzen Schweiz rund 30 neue Geschäftsstellen zu eröffnen. Der Akzent liegt auf der Agglomeration Zürich.

In der Stadt Zürich wird Raiffeisen die Zahl ihrer Geschäftsstellen auf fünf erhöhen. In den vergangenen vier Jahren hat Raiffeisen dreizehn neue Standorte im Kanton Zürich erschlossen. Zum überwiegenden Teil sind es neue Geschäftsstellen der Raiffeisenbanken. In den urbanen Gebieten wie Zürich, Winterthur oder auch Thalwil eröffnete Raiffeisen Schweiz eigene Niederlassungen.

Neue Filialen Schlag auf Schlag

Im Herbst eröffneten neue Geschäftsstellen in Wiedikon und Adliswil. Nun sind weitere Ausbauschritte geplant: Die Niederlassung in Winterthur zieht am 24. Januar 2011 in grössere Räumlichkeiten am Bahnhofplatz ein. Ebenfalls im Januar 2011 eröffnet die Niederlassung von Raiffeisen Schweiz in Zürich eine Geschäftsstelle für Anlage- und Vermögensberatung am Kreuzplatz.

2011/2012 wird die Raiffeisenbank an der Limmat ausserdem eine neue Geschäftsstelle in Schlieren in Betrieb nehmen. Weitere Standorte im Kanton Zürich sind geplant, zwei davon in der Stadt.

In Zürich ist der Marktanteil noch unterdurchschnittlich

Derzeit ist der Marktanteil von Raiffeisen im Kanton Zürich noch unter dem Schweizer Durchschnitt. Er beträgt bei den Spar- und Anlagegeldern rund fünf Prozent. Schweizweit liegt er bei knapp 20 Prozent. Allerdings wächst Raiffeisen im Kanton Zürich überdurchschnittlich stark. So stiegen die Spar- und Anlagegelder seit 2006 um fast 67 Prozent.

 

Offene Stellen bei Raiffeisen Banken finden Sie hier.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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