Harcourt holt sich Hedge-Fund-Experten von der CS

Die Vontobel-Tochter Harcourt will ihre Expertise im Bereich Alternativer Anlagen ausbauen. Sie hat dazu einen Fachmann von der Credit Suisse engagiert.

f553d234.sJan Viebig (Bild) wird Head Alternative Investments. Er ersetzt den bisherigen CEO von Harcourt Investment Consulting, Stephan Fritz, der sich entschieden hat, Vontobel Asset Management zu verlassen, wie das Finanzhaus in einer Mitteilung bekannt gab.

Viebig verfügt über zwölf Jahre Anlageerfahrung im Bereich Alternative Investments und Emerging Markets. Er ist derzeit Head Emerging Markets Equities bei der Credit Suisse.

Zuvor war er rund zehn Jahre als Portfolio Manager bei der DWS (Deutsche Bank Group) tätig, wo er einen China-Fonds, einen Indien-Fonds, einen gesamtasiatischen Fonds sowie weltweite Long/Short-Aktienfonds verwaltete.

Mehrfach ausgezeichnet

Viebig erhielt zahlreiche Performance-Auszeichnungen, unter anderem den Award «Best Performing Equity Market Neutral Hedge Fund» 2006 des Datendienstleisters Hedge Fund Research (HFR), Deutschland's Hedge Fund Award (Silber) 2007 sowie verschiedene Awards zwischen 2005 und 2007. Er wird seine neue Aufgabe am 1. September 2012 antreten.

Viebig hat an der Universität der Bundeswehr München studiert und promoviert. Er besitzt einen Master-Abschluss in International Management der Thunderbird School of Global Management. Er hat zudem eine Habilitation abgeschlossen. Jan Viebig ist darüber hinaus Chartered Financial Analyst (CFA).

Schritt auf der Karriereleiter für Leiter Advisory

Ausserdem hat das Unternehmen mitgeteilt, dass Georg Wessling stellvertretender Head Alternative Investments wird. Wessling ist derzeit Leiter des Bereiches Hedge Fund Advisory.

Seit seinem Start bei Harcourt im Jahr 2005 hatte Wessling zahlreiche Senior Management-Positionen inne. In seiner zusätzlichen Rolle wird Georg Wessling eng mit Jan Viebig die Anlageprozesse und das Produktangebot von Harcourt weiterentwickeln, heisst es weiter.

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Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut dem Bericht ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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