Auf diese Finanz-Firmen müssen Sie achten

Was sind Europas 50 innovativste Finanzdienstleister im Web? Hier finden Sie bemerkenswerte Anbieter von Instant-Krediten oder Smartphone-Pay-Methoden.

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Ein Raum, ein Tag, zehn Experten – dabei heraus kommt die Liste der 50 wichtigsten Unternehmen im Bereich FinTech, also Finanzdienstleistungen, die auf technischen Innovationen beruhen.

Die «FinTech 50»-Auswahl soll zeigen, welche Unternehmen die Branche im Auge behalten sollte, wenn es um neue Ideen und Ansätze für die Finanzbranche der Zukunft geht.

Dabei gibt es keinen Sieger oder Verlierer: Die Jury listet einzig Namen der Firmen auf. Auch Grösse oder Umsatz spielen bei der Auswahl. Was zählt, seien die Ideen und die Innovationskraft, heisst es von der Jury.

Branchenexperten urteilen

In dieser sassen Experten aus verschiedensten Unternehmen der Branche. Zum einen Unternehmer mit langer Berufserfahrung wie Christian Erlandson, ehemaliger Chef von CarryQuote. Aber auch Analysten und junge Unternehmer sind in der Jury vertreten.

Ins Leben gerufen wurde die Liste aus der Branche selbst: Der Corporate Finance-Beratungsfirma Icon, der Silicon Valley Bank, Der PR-Firma Hotwire, der Rechtsexperte Fox Williams und der CEO Agenda.

finews.ch hat einen Blick auf die Top 50 geworfen und ein paar interessante Unternehmen herausgepickt:

Wonga 

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Kurzfristige Kredite Online, und das direkt aufs Konto. Wonga bietet die Möglichkeit, Mini-Kredite bis zu 400 Pfund aufzunehmen. Man legt ein Zahlungsdatum fest, wann der ausstehende Betrag von der EC-Karte wieder abgebucht wird, inklusive Zinsen, versteht sich. Innerhalb von 15 Minuten landet das geliehene Geld auf dem Konto des Kreditnehmers.

iZettle

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Kartenzahlung für jeden: App und Chipleser ermöglichen es den iZettle-Kunden, von jedem Kartenzahlungen anzunehmen. Auch Privatpersonen können so einen Schritt weiter ins bargeldlose Zeitalter.

Currencyfair

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Devisenhandel ist nicht mehr nur etwas für Profis: Durch Currencyfair kann jeder daran teilnehmen. Anstatt bei Banken, erfolgt das Tauschen Peer-to-Peer. So könne man «lächerliche» Bankgebühren meiden, so die Macher.

Mii Card

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Dieser Dienstleister ermöglicht es, sich im Internet so sicher zu indentifizieren als wäre man an der Passkontrolle, verspricht Mii Card selbst. Der Name steht für My Internet Identity. Man muss einen einmaligen Anmeldeprozess durchlaufen. Dann ist eine virtuelle Identitätskarte erstellt, die die Sicherheit beim Online- oder mobile Banking massiv erhöhen soll.

Zopa

Zopa
Ein weiteres Peer-to-Peer-Modell: Hier nimmt man den Kredit nicht beim Dienstleister selbst. Vielmehr funktioniert die Kredtivergabe über eine Art soziales Netz. Wer Geld hat, wird zum Kreditgeber und erhält auch Zinsen für die Leihgabe - das funktioniert wie eine Geldanlage. Davon profitieren diejenigen Mitglieder, die gerade auf der Suche nach Unterstützung sind.

Hier die gesamte Liste der Fintech 50: Welche Unternehmen finden Sie interessant? (Zum pdf-download der Liste gelangen Sie hier.)

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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