Versicherungen: Mehr Teilzeitarbeit

Weltweit arbeiten 122'000 Menschen für die Schweizer Versicherungen. Die Zahl der Beschäftigten im Inland nahm letztes Jahr leicht ab.

Die Schweizer Privatassekuranz beschäftigt derzeit insgesamt 48'659 Personen in der Schweiz. Davon sind 28 007 Männer und 20 652 Frauen. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Anzahl der Beschäftigten um 1,5 Prozent ab. Allerdings weist der langfristige Trend nach oben; zum Vergleich: 2001 beschäftigte die Branche 18'800 Personen, 1991 waren es 17'250 gewesen.

Dies geht aus der Personalstatistik hervor, die der Schweizerische Versicherunsgverband jährlich erstellt und die jetzt neu publiziert wurde. Die Daten beziehen sich jeweils auf den 1. Januar.

Ein weiteres Ergebnis: 38'334 Personen sind in der Schweizer Privatassekuranz derzeit vollzeitbeschäftigt. Dies entspricht einem Anteil von 78,8 Prozent.

Interessant ist dabei, dass diese Zahl früher noch höher war – sie lag bei 41'477 im Jahr 2001 respektive 42'780 im Jahr 1991. Mit anderen Worten: Das Wachstum an Beschäftigten im Versicherungsbereich erfolgte im Teilzeitbereich. Derzeit sind 10'300 Personen in der Branche teilzeitbeschäftigt.

Fast ein Drittel des Kaders ist weiblich

Weiter zeigen die Zahlen, dass in der Schweizer Privatassekuranz 3'005 Direktionsmitglieder beschäftigt sind. Der Anteil der Frauen nahm letztes Jahr weiter zu: Er beträgt nun 14,5 Prozent, im Vorjahr waren es 13,2 Prozent gewesen. Die Anzahl der Kadermitarbeitenden beträgt 12'070 Personen – 24,8 Prozent aller Mitarbeitenden. Auch da nahm der Anteil der Frauen im letzten Jahr zu, er liegt jetzt bei 29,2 Prozent.

Weltweit arbeiten über 122 000 Personen für die Schweizer Versicherer. Im Ausland sind es 73 509 Personen, in der Schweiz 48 659 Personen.

Die Personalstatistik umfasst die von der Finma konzessionierten Gesellschaften und wurde im Jahr 2006 erstmals auf die Krankenversicherer ausgedehnt. Seither sind auch jene Mitarbeitenden der Krankenversicherer eingerechnet, die für das überobligatorische Geschäft tätig sind.

→ Hier finden Sie alle Tabellen der Personalstatistik des Schweizerischen Versicherungsverbands.

 

 

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Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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