Messlatte für Gehälter der Wall-Street-Banken-CEOs wird höher gelegt
Beim Grundgehalt von Brian Moynihan hat es im vergangenen Jahr keine Änderung gegeben. Es blieb mit 1,5 Millionen Dollar unverändert, wie den am vergangenen Freitag bei der SEC eingereichten Unterlagen zu entnehmen ist. Doch inklusive der variablen Bestandteile gewährte die Bank of America (BofA) ihrem CEO einen Gehaltssprung von 17,1 Prozent auf 41 Millionen Dollar.
Eine Barkomponente enthalten die Boni nicht, sie bestehen rein aus aktienbasierten Anreizen. Bei der Festlegung seiner Vergütung habe das Board seine «Führungsrolle bei der Steigerung des Shareholder Value» gewürdigt sowie sein «diszipliniertes Kostenmanagement», heisst es in der SEC-Meldung. Neben der starken finanziellen Entwicklung des Unternehmens wird auch auf sein Engagement für das Wohlergehen der Mitarbeitenden verwiesen sowie auf die von ihm geleiteten philanthropischen Initiativen.
Dritter kräftiger Anstieg in Folge
Bereits in den Vorjahren hatte Moynihans Vergütung ordentliche Zuwächse verzeichnet. 2025 betrug das Plus 21 Prozent auf 35 Millionen Dollar und 2024 13 Prozent auf 30,5 Millionen Dollar.
Der 65-Jährige ist eine der dienstältesten Führungskräfte der Branche. Er hatte die Leitung der Bank 2010 übernommen und im Nachgang der Finanzkrise von 2008 die Wende des Instituts gesteuert.
2025 hatte BofA einen Gewinn von 30,5 Milliarden Dollar erzielt, nach 27 Milliarden Dollar im Vorjahr. Der Aktienkurs war im Jahresverlauf um rund 25 Prozent gestiegen.
Nicht der einzige Grossverdiener
Zuvor hatten auch andere US-Banken die Vergütungen ihrer CEOs gemeldet.
So kam etwa Citi-Chefin Jane Fraser auf insgesamt 42 Millionen Dollar. Wells-Fargo-CEO Charlie Scharf erhielt für 2025 eine Vergütung von 40 Millionen Dollar, J.P. Morgan-Chef Jamie Dimon 43 Millionen Dollar, David Solomon von Goldman Sachs 47 Millionen Dollar und Ted Pick von Morgan Stanley 45 Millionen Dollar.














