Postfinance steigert Ergebnis im ersten Quartal
Das Betriebsergebnis der Postfinance stieg im ersten Quartal auf 80 Millionen Franken. Das ist ein Plus von 18 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal, wie aus dem Abschluss der Post vom Mittwoch hervorgeht.
Demgegenüber lag der Betriebsertrag jedoch mit 393 Millionen Franken um 5,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Kundenvermögen wuchsen leicht auf 113,1 Milliarden Franken nach 112,8 Milliarden per Ende 2025.
Die Post insgesamt verdiente operativ (EBIT) im ersten Quartal mit 94 Millionen Franken deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum (57 Millionen Franken). Der Konzerngewinn verbesserte sich von 36 auf 64 Millionen Franken. Der Betriebsertrag war mit 1,84 Milliarden fast unverändert.
Das Resultat liege im erwarteten Rahmen und zeige, dass die letztjährigen Effizienz- und Preismassnahmen greifen, kommentiert die Post die Zahlen. «Der Markt ist anspruchsvoll, die geopolitische Lage unsicher und der Handlungsdruck bleibt», sagt Alex Glanzmann, Finanzchef der Post. «Wir schärfen unsere Strategie, stärken unser Kerngeschäft, wachsen fokussiert und werden als Organisation einfacher und schneller.»
Die Post stehe weiterhin vor Herausforderungen. Sowohl die Einzahlungen am Schalter (-11 Prozent) wie auch das Briefgeschäft (-4,2 Prozent) sind rückläufig bei weitgehend fixen Kostenstrukturen, heisst es weiter. Vor allem aufgrund der sinkenden Briefmengen würden der Post kontinuierlich wichtige Einnahmen wegbrechen. Im Brief- und Zeitungsgeschäft betrage der Umsatzrückgang rund 85 Millionen Franken pro Jahr, heisst es weiter.















