VP Bank mit gewaltiger Gewinnsteigerung – Sparprogramm abgeschlossen
Die VP Bank hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Jahresgewinn markant erhöht und gleichzeitig ihre operative Effizienz spürbar verbessert. Wie das Institut am Dienstag mitteilt, legte der Geschäftsertrag zu, während die Kostenbasis deutlich gesenkt werden konnte.
Der Jahresgewinn beläuft sich auf 47,0 Millionen Franken und liegt damit 154,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 10 Prozentpunkte auf 83,2 Prozent. Mit einer Tier-1-Quote von 26,1 Prozent und einer Liquidity Coverage Ratio (LCR) von 180,4 Prozent verfügt die Bank weiterhin über eine starke Kapitalisierung und eine solide Liquidität.
Kundenvermögen und Neugeld wachsen
Die betreuten Kundenvermögen stiegen um 5,8 Prozent auf 53,7 Milliarden Franken. Treiber waren sowohl positive Marktbewegungen als auch Netto-Neugeldzuflüsse in Höhe von 1,2 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 2,3 Prozent entspricht.
Das Kreditvolumen blieb mit 5,9 Milliarden Franken stabil. «Weniger ertragsstarke Kredite wurden reduziert, während Mittel in profitablere Kreditbeziehungen umgeschichtet wurden», heisst es in der Mitteilung.
Kommissions- und Handelsgeschäft legen zu
Der Geschäftsertrag erhöhte sich um 2,1 Prozent auf 337,3 Millionen Franken. Wesentliche Impulse kamen aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, das um 3,3 Prozent auf 141,6 Millionen Franken zulegte. Der Handelserfolg stieg infolge höherer Kundenaktivität um 13,2 Prozent auf 34,9 Millionen Franken.
Demgegenüber ging der Zinserfolg um 5,4 Prozent auf 144,5 Millionen Franken zurück. Grund ist das geldpolitische Umfeld, zusätzlich belasteten Währungseffekte den Geschäftsertrag.
Kostenbasis nachhaltig gesenkt
Der Geschäftsaufwand reduzierte sich um 8,9 Prozent auf 280,8 Millionen Franken. Die Personalkosten sanken um 5,7 Prozent auf 172,8 Million Franken, die Sachkosten um 9,2 Prozent auf 77,7 Million Franken. Der Abschreibungsaufwand verringerte sich um 21,1 Prozent auf 29,2 Million Franken.
Mit dem Abschluss des Effizienzprogramms hat die VP Bank ihre Kostenbasis strukturell gesenkt. Parallel dazu wurde eine fokussierte Markt- und Segmentstrategie implementiert, die Organisation weiter stabilisiert und das Management verstärkt.
Group CEO Urs Monstein hält fest: «Das Jahresergebnis zeigt, dass wir unsere strategischen Ankündigungen umgesetzt haben. Trotz eines anspruchsvollen Umfelds konnten wir die Kostenbasis senken und zentrale Wachstumstreiber weiterentwickeln. Auf dieser Grundlage richten wir unseren Fokus nun auf die weitere Stärkung der nachhaltigen Ertragskraft.»
Herausfordernder Ausblick für 2026
Für 2026 erwartet die VP Bank ein weiterhin anspruchsvolles Umfeld, geprägt von geopolitischen Unsicherheiten, restriktiven geldpolitischen Rahmenbedingungen und weiter rückläufigem Zinserfolg.
Die Bank will ihren strategischen Kurs konsequent fortsetzen. Im Zentrum stehen eine stärkere Vertriebsorientierung sowie eine hohe operative Effizienz bei anhaltender Kostendisziplin. Dank solider Kapitalausstattung, komfortabler Liquidität und klarer strategischer Ausrichtung sieht sich die VP Bank gut positioniert, stabile Erträge zu erzielen und langfristigen Mehrwert für Kunden sowie weitere Anspruchsgruppen zu schaffen.















