Bafin bremst Unicredit ein
Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat gegenüber der Unicredit angeordnet, unsachliche Werbung im Zusammenhang mit dem Übernahmeverfahren der Commerzbank zu unterlassen. Der italienische Finanzkonzern habe «Werbeanzeigen in reisserischer und unsachlicher Aufmachung in den sozialen Medien veröffentlicht», heisst es in einer Mitteilung der Behörde.
Diese Anzeigen, die innerhalb der gesamten Europäischen Union abrufbar waren, hätten «Mutmassungen zur wirtschaftlichen Lage der Commerzbank» enthalten.
«Mit dieser Anordnung macht die Bafin von ihren Befugnissen aus § 28 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes Gebrauch. Sie begegnet damit Missständen im laufenden Übernahmeverfahren und schafft darüber hinaus Klarheit über die Grenzen von zulässiger Werbung im Zusammenhang mit Übernahmeangeboten», heisst es weiter. Bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Zuwiderhandlung gegen die Anordnung drohe dem Unternehmen ein Bussgeld.













