Bjørn Sibbern: Angebot und Effektivität werden für Wachstum sorgen

«Wir hatten ein superstarkes Jahr 2025», sagte Bjørn Sibbern, der CEO der SIX Group an einem Web-Call der Börsenbetreiberin und der Finanzmarktdienstleisterin zum Abschluss am Dienstag. «Wir haben ein Rekordjahr beim Betriebsergebnis erreicht und sind hier mit plus 5,4 Prozent kräftig gewachsen.

Das Transformationsprogramm «Scale Up 2027» habe Fortschritte gebracht und soll fortgesetzt werden. Das werde weiter klare Vorteile für die Kunden und Anteilseigner liefern. Als Highlights hob er die Akquisitionen von Aquis und Baymarkets hervor.

Gleichzeitig habe man das Kapitel Worldline abgeschlossen. «Das liegt nun hinter uns.» Durch die Verwässerung der Beteiligung auf 1,3 Prozent werde es keine materiellen Einflüsse mehr durch Worldline gebe.

Fokus auf Wachstum

Der Fokus werde weiter auf dem Wachstum der Top-Line liegen. Dabei sollen die Kosten im Griff gehalten werden.

«Wir wollen im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen», sagte Sibbern weiter. Der Wachstumskurs soll durch gezielte Investitionen und strenge Kostenkontrolle fortgesetzt werden. Dazu zählen auch die Skalierung von Zukunftstechnologien und verbesserte Angebote mit einem höheren Mehrwert. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit in der Schweiz und im Ausland gestärkt werden. «Gleichzeitig wollen wir eine beständige Dividendenausschüttung sicherstellen.»

Vereinfachung der Plattformen

Zudem sollen die Plattformen vereinfacht und modernisiert werden. Geplant ist die Konsolidierung der Handelstechnologie, die Zusammenführung des Clearings in einer einheitlichen Clearingstelle für verschiedene Anlageklassen und die Einbindung von KI in Produkte und Abläufe. Das werde die Latenzzeiten, die Zuverlässigkeit und die Servicekosten verbessern und zu einem stabilen und sicheren Schweizer Finanzplatz beitragen.

Das diversifizierte Geschäftsmodell biete viel Chancen und sorge für einen Ausgleich im zyklischen Geschäft. Alle Geschäftsbereiche hätten im vergangenen Jahr ihre Ziele erreicht. Das Geschäftsfeld Börsen habe von der hohen Aktivität profitiert.