Kundenberaterin legte auf: Papst scheiterte bei Hotline seiner Bank
Die Anekdote wurde von dem amerikanischen Priester Pater McCarthy und Freund des Papstes an einem Treffen von Katholiken erzählt und kursierte per Video in sozialen Medien. Laut einem Artikel der «New York Times» hat der in Chicago geborene Kardinal Robert Francis Prevost, rund zwei Monate nachdem er zum Papst gewählt wurde, bei seiner Bank in den USA angerufen.
Der neue Papst Leo XIV. stellte sich demnach als Robert Prevost vor und erklärte, dass er die bei der Bank hinterlegte Telefonnummer und Adresse ändern wolle, erzählte der Priester vor der Versammlung. Dabei habe der Papst alle Sicherheitsfragen korrekt beantwortet. Doch die Mitarbeiterin der Bank erklärte ihm, telefonisch gehe das nicht, er müsse persönlich in der Filiale erscheinen.
«Er sagte: ‚Nun, das werde ich wohl nicht tun können‘», sagte Pater McCarthy, und schilderte die wachsende Frustration des neuen Papstes. «Ich habe Ihnen doch alle Sicherheitsfragen beantwortet.»
Die Bankmitarbeiterin entschuldigte sich. Daraufhin versuchte es der Papst mit einem anderen Ansatz.
«Würde es einen Unterschied machen, wenn ich Ihnen sage, dass ich Papst Leo bin?», fragte er laut Pater McCarthy. Daraufhin legte die Mitarbeiterin auf.
Pater McCarthy bestätigte die Geschichte gegenüber der Zeitung per E-Mail. Er habe einer Gruppe von Katholiken bei einer Bildungsveranstaltung für Männer und Jungen in einer Kirche in Naperville von seiner Freundschaft mit Papst Leo erzählt.
Das Problem sei schliesslich dank des Eingreifens eines anderen Priesters gelöst worden, der eine Verbindung zum Präsidenten der Bank hatte, sagte der Geistliche.













