Dyson war gestern: Kommt jetzt der neue Super-Staubsauger?
Mitten im Herzen Zürichs, in einem stilvoll eingerichteten, grosszügigen Airbnb mit Blick über die Stadt, stellte der chinesische Robotik-Spezialist Roborock seine neue Generation an Staubsaugermodellen vor. Das Penthouse war gut gefüllt: Einerseits mit dem eigens aus China angereisten Team, das auffallend nahbar und herzlich auftrat. Andererseits mit einer bunten Mischung an Gästen – darunter Influencer in eleganter Garderobe, die fleissig Content produzierten, sowie Journalisten und Partner der Marke.
Ein Penthouse als Bühne
Für die Präsentation wählte das Unternehmen bewusst ein realitätsnahes Umfeld, um ein echtes Wohngefühl zu schaffen. Das Penthouse diente als Abbild des Alltags, in dem sich die Geräte bewähren sollen. Zwischen Sofa, Küche und Schlafzimmer drehen die Roboter ihre Runden und machen dabei genau das, was sie sollen: nicht stören.

Das Roborock-Team stellte seine neuesten Staubsaugermodelle in einem exklusiven Zürcher Penthouse vor. (Bild: zVg)
Vier Geräte, ein Ziel: weniger Aufwand
Im Zentrum stehen vier neue Modelle für 2026. Technisch unterscheiden sie sich, strategisch verfolgen sie dasselbe Ziel; nämlich möglichst viel Arbeit abzunehmen.
Saros 20: Der Alleskönner
Das Flaggschiff Saros 20 soll die Reinigung im Haushalt weitgehend automatisieren. Es bewegt sich selbständig durch die Wohnung, erkennt Hindernisse zuverlässig und passt sich verschiedenen Bodenarten wie Teppich oder Parkett an. Dank der hohen Saugleistung entfernt der Staubsauger sowohl groben Schmutz als auch feine Partikel.
Zusätzlich kann das Gerät wischen und passt dabei automatisch an, wie intensiv gereinigt wird. Auch schwer erreichbare Ecken werden gut abgedeckt.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Dockingstation: Sie reinigt und trocknet die Wischpads eigenständig und leert den Staubbehälter, sodass man sich wochenlang kaum darum kümmern muss. Gesteuert wird alles über eine App, die sich zudem in gängige Smart-Home-Systeme integrieren lässt.
Erhältlich für 1'299 Franken bei Galaxus, Fust oder im Roborock Store.

Der Saros 20 bewegt sich selbstständig durch die Wohnung und meistert Hindernisse zuverlässig. (Bild: zVg)
Saros 20 Sonic: Der Wischer
Die Variante Saros 20 Sonic geht noch einen Schritt weiter, insbesondere beim Wischen. Mit einem vibrierenden Reinigungssystem entfernt der Roboter auch hartnäckige Flecken, ohne dass man selbst Hand anlegen muss. Dabei schrubbt er den Boden aktiv, statt nur darüber zu gleiten, und erreicht auch Bereiche entlang von Wänden und in Ecken. Gleichzeitig passt sich das Gerät ebenfalls verschiedenen Bodenarten an und kommt problemlos über Schwellen.
Auch unter Möbeln kann er gut reinigen, da er sehr flach gebaut ist. Haare, Staub und Schmutz – etwa in Haushalten mit Haustieren – werden effizient aufgenommen.
Wie beim Schwestermodell übernimmt die Station einen Grossteil der Wartung: Reinigung, Trocknung und Entleerung erfolgen automatisch. Gesteuert wird alles per App oder Sprachbefehl, sodass die Reinigung fast unbemerkt im Hintergrund abläuft.
Ab April verfügbar.

Der Saros 20 Sonic entfernt hartnäckige Flecken und kommt dank seiner flachen Haptik auch unter Sofa und Bett. (Bild: zVg)
Qrevo Curv 2 Flow: Der Nassreiniger
Der Qrevo Curv 2 Flow fokussiert sich auf die Nassreinigung. Ein selbstreinigender Rollmopp sorgt dafür, dass kontinuierlich mit frischem Wasser gearbeitet wird. Beim Wechsel auf Teppich hebt der Roboter die Wischfunktion automatisch an und saugt mit hoher Leistung weiter. Er erkennt zudem selbstständig, wie stark ein Bereich verschmutzt ist, und passt die Reinigung entsprechend an. Auch hier übernimmt die Dockingstation einen Grossteil der Arbeit: Sie reinigt das System, trocknet es und entleert den Staubbehälter automatisch, wodurch der Wartungsaufwand minimal bleibt.
Erhältlich für 799 Franken bei Galaxus und im Roborock Store.
F25 Ace Pro: Der Favorit mit Überraschungseffekt
Und dann ist da noch der F25 Ace Pro – der persönliche Favorit von finews. Anders als die anderen Geräte handelt es sich nicht um einen autonomen Roboter, sondern um einen Nass- und Trockensauger für den manuellen Einsatz. Sein auffälligstes Merkmal ist der feine Reinigungsschaum, der aktiv aus dem Gerät austritt – ein ungewohnter, fast spielerischer Anblick, wie finews findet. Putzen bekommt damit plötzlich etwas Leichteres, vielleicht sogar einen Hauch von Spass.
Verfügbar für 549 Franken statt 599 Franken im Roborock Shop.

Der F25 Ace Pro überzeugt mit dem feinen Schaum, welcher aus dem Gerät austritt. (Bild: zVg)
Roboter-Show bei Galaxus, Fust und Coop
In der Schweiz setzt Roborock bewusst auf eine Premium-Positionierung. Die Geräte sollen weniger über den Preis, als über Leistung und Nutzererlebnis überzeugen. Parallel dazu baut das Unternehmen seine Präsenz im Handel weiter aus – Galaxus über Fust bis hin zu Coop zählen zu den aktuellen Anbietern der Robotik Staubsauger. Bis 22. März läuft zudem eine Spring Sales Promotion über Galaxus, Digitec, Fust, Coop sowie den Roborock Store. Während dieses Zeitraums sind ausgewählte Modelle mit Rabatten von bis zu 38 Prozent erhältlich.
Wenn der Staubsauger plötzlich Champions League spielt
Und für Fussballfans gibt es einen zusätzlichen Gesprächsanlass; denn Roborock hat sich Real Madrid als Partner ins Boot geholt. Unter dem Motto «the Greatest meets the Greatest» soll die Kooperation mit dem Weltfussballclub die Marke emotional aufladen und ihre Sichtbarkeit steigern.
Ob Roborock damit tatsächlich Dyson den Rang abläuft, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass der klassische Staubsauger zunehmend aus dem Alltag verschwindet und mit ihm auch die Ausrede, warum die Wohnung noch nicht ganz sauber ist.













