US-Steuerstreit: Coutts geht in die Kategorie 2

Coutts, der Schweizer Vermögensverwalter der Royal Bank of Scotland, nimmt am US-Programm zur Lösung des Steuerkonflikts teil. Welche Rückstellung sie dafür gebildet hat, gibt sie nicht bekannt.

Coutts könne nicht ausschliessen, dass einige ihrer Kunden ihre Vermögenswerte nicht korrekt deklariert haben, hiesst es im Geschäftsbericht 2013 der Muttergesellschaft Royal Bank of Scottland. Die Bank habe daher der amerikanischen Justizbehörde mitgeteilt, dass sie am Programm zur Lösung des Steuerstreits teilnehmen werde. Dabei habe sich Coutts in die Kategorie 2 einteilen lassen, ergänzte eine Sprecherin gegenüber finews.ch.

Welche Rückstellungen dafür gebildet wurden, lässt sich dem Geschäftsbericht nicht entnehmen. Dass die Bank für den Konflikt mit den US-Steuerbehörden 100 Millionen Franken beiseite gestellt hat, wie die Zeitung «The Independent» schreibt, dementierte die Sprecherin. Coutts habe 2013 insgesamt Rückstellungen von 112 Millionen Franken für sonstige Geschäftsrisiken vorgenommen, worunter auch das US-Steuerprogramm falle.

Auch US-Banken in Kategorie 2

Coutts ist neben Schroders der zweite Ableger einer britischen Bank, der am Programm teilnimmt. Schroders hat dafür Rückstellungen von rund 22 Millionen Franken gebildet. Vor einer Woche wurde zudem bekannt, dass sich auch Goldman Sachs und Morgan Stanley für eine Teilnahme in der Kategorie 2 entschieden haben.

Der Geschäftsführer des Verbands Schweizer Auslandsbanken, Martin Maurer, hat im vergangenen Februar die Vermutung geäussert, dass rund die Hälfte der Auslandsbanken sich für die Kategorie 2 entschieden hätten.

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Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

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Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

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Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

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Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

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DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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