| UBS: Frust für deutsche Kleinanleger |
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| Freitag, den 05. Februar 2010 um 13:45 Uhr |
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In Deutschland wurde ein UBS-Zertifikat vorzeitig gekündigt – und beschert den Kunden fast Totalverlust. Deutsche Medien sehen Parallelen zu Lehman. Die Sache wurde die Verbraucherzentrale in Hamburg publik gemacht. Wie weit Anleger deutschlandweit betroffen sind, muss sich noch weisen. Es geht um die Kunden eines UBS-Zertifikats namens «UBS Stars Express»; ihnen droht ein fast totaler Verlust ihrer Investitionen. Das Zertifikat wurde seit Anfang 2007 verkauft und fusste auf zehn DAX-Aktien. Es hatte aber einen Pferdefuss: Entwickelt sich in der Laufzeit nur eine Aktie negativ, so fliessen weder Zinsen noch nimmt die UBS das Papier zum Einstandspreis zurück. Zweites Problem: Die Emittentin UBS hatte sich ein Kündigungsrecht in den Ausgabeprospekt geschrieben. So konnte sie die Papiere kündigen, wenn mindestens 75 Prozent der Aktien eines der zu Grunde gelegten Basiswerte von einem Aktionär übernommen würden. Und da unter den Titeln auch die (inzwischen verstaatlichte) Hypo Real Estate war, stand für die UBS der Rückzahlungswert fest und sie zahlte den laufenden Kurs – das waren Ende 2009 noch 2,62 Euro. Der Kaufpreis lag bei 101 Euro. Die Sache mit den Nebenwirkungen Die Verbraucherzentrale Hamburg wendet sich nun gegen die Hamburger Sparkasse Haspa: Deren Berater hätten die Papiere mit völlig falschen Versprechen verkauft. Deutsche Medien wie «Die Welt», die «Hamburger Morgenpost», «Börse Online» oder «Das Investment» ziehen derzeit regelmässig Vergleiche zum Fall der Lehman-Notes. Dies zum einen, weil die Haspa zuvor schon als aktive Verkäuferin der Lehman-Papiere aufgefallen war. Zum anderen, weil sich auch bei UBS-Stars-Express reihenweise Kleinkunden melden, die jeweils erklären, dass sie in keinster Weise über entscheidende Nebenaspekte informiert worden seien. Und zum dritten, weil auch hier beim Verkauf niemals die Rede von einem Risiko gewesen sei, das vom Emittenten ausgehen könnte. «Kein Wort des Bedauerns» «Kein Wort der Erklärung oder des Bedauerns über diesen völlig unerwarteten und dramatischen Verlust. Erst auf Nachfragen wurde ein Stapel Papier zur Verfügung gestellt, der die Emissionsbedingungen enthielt», kritisiert Gabriele Schmitz von der Verbraucherzentrale Hamburg die Haspa. Die Funktionsweise des Zertifikats und die damit verbundenen Risiken seien den Kunden nicht erläutert worden. «In keinem der uns vorliegenden Fälle wurde auf das vorzeitige Kündigungsrecht der Emittentin hingewiesen», beklagt sich Schmitz über die Haspa.  Diesen Artikel bookmarken: |














Kommentare
Wenn Investoren ein hochriskantes Anlageprodukt kaufen, brauchen sie sich nachher nicht beschweren wenn sie alles verlieren. Mit Lehman hat das nichts zu tun. Bei Lehman war das Problem, das die Bank konkurs ging und die Anleger alles verloren haben (nicht weil die Rendite des Produkts schlecht war, sondern weil die Produkte von der Bank gesichert waren).
Und wie es scheint, wurde das Produkt von UBS an deutsche (Staats) Banken wie die Haspa (Hamburger Sparkasse, vergleichbar mit einer Kantonalbank in der Schweiz) verkauft, welche es wohl einfach so an ihre Kunden verkauft haben.
Der Autor dieses Artikels war wohl unter Druck, irgendeinen Unsinn zu schreiben. Scheint gerade wohl öfters zu passieren...
Wenn die möglichen Renditen hoch sind fragt sich niemand woher das wohl kommt. Wenn es nicht so kommt wie erwartet, dann ist immer die Bank schuld.
Man sollte das Geld in Instrumente investieren die man versteht.
Wer hier eine Parallele zu Lehman sieht sollte, sollte zurück auf Feld eins und eine Grundausbildung in Banking & Finance besuchen!