Was den Schweizer Banken blüht – der andere Ausblick auf 2026
Statt rückwärts zu bilanzieren, blicken wir nach vorne auf ein Jahr 2026, das geprägt sein dürfte von geopolitischen Verschiebungen, politischem Druck aus Washington und einem zunehmend fragmentierten Finanzsystem.
Wie positioniert sich in diesem Umfeld der Finanzplatz Schweiz? Headhunter Reto Jauch sieht ihn weniger im Endzeit-Narrativ vieler Kritiker, sondern als robusten Standort mit dauerhaftem Assets-Zufluss. Die Schweiz sei zwar in Teilen zum «Vermögens-Endlager» geworden, müsse aber bei Innovation und Dienstleistung wieder deutlich mehr Akzente setzen, um das Narrativ nicht den aufstrebenden globalen Zentren wie Singapur oder Dubai zu überlassen.
Ein weiterer Schwerpunkt: die Strukturverschiebungen innerhalb der Branche. Jauch analysiert Grossbanken, Privatbanken und Kantonalbanken entlang von Strategie, Governance und Kultur – vom Nachfolgepoker bei der UBS über die Disziplinfrage bei Julius Bär, die Integrationsfähigkeit der EFG, Genfs schwindenden Schwergrad im Wealth-Cluster bis hin zu strategischen Neuausrichtungen bei regionalen Akteuren wie der Basellandschaftlichen Kantonalbank oder der Berner Kantonalbank.
Dazu kommt die «neue Realität» der Neobanken, die den Markt sowohl technologisch als auch kulturell herausfordern – mit Swissquote als Schweizer Pionier, Saxo als Spezialplattform und Revolut als potenziellem Destabilisator, sollte der Einstieg mit Schweizer Lizenz dereinst gelingen.
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