Schwyzer Kantonalbank verdient weniger

Der Reingewinn der Schwyzer Kantonalbank (SZKB) sank 2025 um 4,3 Prozent auf 84,5 Millionen Franken, wie das Staatsinstitut am Donnerstag mitteilte. Der operative Geschäftserfolg fiel gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Prozent auf 137,9 Millionen Franken. Die Bank hat damit nicht an die Rekordergebnisse der letzten beiden Jahre anknüpfen können. 

Im Zinsengeschäft ging der Nettoerfolg um 11 Prozent auf 166,6 Millionen Franken zurück. Im zweiten Halbjahr habe die Bank dann ihre Refinanzierungsstrategie angepasst. Insgesamt stiegen die Hypotheken um 2,7 Prozent auf 18,2 Milliarden Franken.

Auf der anderen Seite erreichte das Depotvermögen zum Jahresende einen neuen Höchststand von 12,5 Milliarden Franken. Der Zuwachs von 1,2 Milliarden Franken resultierte vorab aus dem Performance-Effekt von 920 Millionen Franken, dazu kam ein «Neu­geldzufluss» in Form von Wertschriften in Höhe von 329 Millionen Franken. Laut der Bank flossen davon 190 Millionen Franken in die hauseigenen Fonds der SZKB. Das Volumen der Vermögensverwaltungsmandate überschritt erstmals die Marke von 5 Milliarden Franken.

Tiefere Personalkosten

Der Geschäftsaufwand blieb mit 133,8 Millionen Franken (+0,1 Prozent) dagegen praktisch stabil. Interessant: Anders als bei den meisten Banken sank der Personalaufwand. Bei den Schwyzern waren es 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr und der gesamte Aufwand beträgt 91,9 Millionen Franken. Dies obwohl die Zahl der Stellen minimal auf 565 wuchs. Der Sachaufwand stieg dagegen um über 3 Prozent auf knapp 42 Millionen Franken. 

Das Kosten-Ertrags-Verhältnis stieg entsprechend von 42,9 auf 46,0 Prozent. Trotz einer weiteren Verschlechterung weise dies weiterhin auf eine «hohe operative Effizienz» hin, heisst es dazu. Der Kanton Schwyz soll für das Geschäftsjahr 2025 eine Ausschüttung von 56,4 Millionen Franken erhalten, das sind knapp eine Million weniger als im Jahr zuvor. 

2026 soll mehr Zinsertrag bringen

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die SZKB einen «soliden» Geschäftsgang und einen Geschäftserfolg auf dem Niveau von 2025. Mit dem Abschluss der laufenden Strategieperiode seien wichtige Grundlagen für die Weiterentwicklung der Bank gelegt worden, heisst es.

Auf der Ertragsseite erwarte die Bank einen steigenden Bruttozinserfolg sowie einen höheren Ertrag im Anlagegeschäft. Die Prognoseunsicherheit bleibt aufgrund externer Faktoren jedoch weiterhin hoch.