Bank Frick erzielt 2025 weniger Gewinn

Die liechtensteinische Bank Frick hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 9,17 Millionen Franken erzielt, verglichen mit 9,54 Millionen im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 3,9 Prozent.

Das verwaltete Kundenvermögen (AuM) per Ende Jahr belief sich auf 7,6 Milliarden Franken. Zum Vorjahreswert ist das ein Minus von 11,5 Prozent, wie dem am Donnerstag veröffentlichtem Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

Ausschlaggebend dafür seien einerseits moderate Mittelabflüsse gewesen, andererseits die Abschwächung des Dollar gegenüber der Berichtswährung Franken (–12,7  Prozent). «Schwankungen und Bewertungseffekte bei den Anlagen im Kundenvermögen sind ebenfalls Faktoren, welche diese Entwicklung beeinflussten», heisst es weiter.

Höheres Handelsvolumen und Kundenaktivität

Der Nettoertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um 6 Prozent auf 18,4 Millionen Franken – vor allem dank einem höherem Handelsvolumen und der gestiegenen Kundenaktivität, wie es weiter heisst. Auch der Nettozinsertrag legte um 2,3 Prozent auf 42,8 Millionen Franken zu, obwohl das Zinsumfeld die Branche insgesamt forderte. Der Handelserfolg blieb mit 29,1 Millionen Franken stabil.

«Diese Ertragslage reflektiert die Stärken unseres Geschäftsmodells», sagt CEO Edi Wögerer. «Mit neuen Produkten wie VBAN diversifizieren wir unser Portfolio und durch regulatorische Projekte wie die MiCAR-Zulassung erschliessen wir neues Wachstumspotenzial.»

Der Geschäftsaufwand stieg um 3,8 Prozent. Dabei verweist die Bank auf Investitionen. Man habe als Blockchain-Pionierin in nachhaltiges Wachstum in strategische Projekte, neue Produkte und ins Personal investiert.