BB Biotech verbucht erneut Verlust im ersten Quartal

Der Fehlbetrag bei BB Biotech in den ersten drei Monaten 2026 beläuft sich auf 21 Millionen Franken. Das stelle eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Verlust von 241 Millionen im 1. Quartal 2025 da, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitag. Das würde die «stärkere Portfoliopositionierung sowie günstigere Marktbedingungen widerspiegeln».

Der Verlust sei auf eine Kombination aus Portfolioumschichtung und Market-Timing-Effekten zurückzuführen. Bei einer kleinen Anzahl von Positionen sei es zu Kursreaktionen nach klinischen Updates gekommen, die leicht hinter den Markterwartungen zurückblieben, heisst es weiter.

Positive Rendite beim Aktienkurs

Die Aktie erzielte im Verlauf des Quartals in Franken eine Gesamtrendite von +4,1 Prozent, von +5,2 Prozent in Euro und +3,2% in Dollar. Damit habe man den Nasdaq Biotechnology Index (NBI) in allen drei Währungen übertroffen, heisst es weiter.

Der Abschlag des Aktienkurses gegenüber dem NAV verringerte sich auf 6,9 Prozent per Ende März, verglichen mit 10,8 Prozent zum Jahresende 2025.

Aktive Neupositionierung des Portfolios

Das Quartal sei geprägt gewesen von einer aktiven Neupositionierung des Portfolios. Das habe zu einem stärker diversifizierten Portfolio und einer klareren Balance zwischen kurzfristigen Katalysatoren und langfristigen Chancen geführt.

BB Biotech hat elf neue Investitionen in den Bereichen Onkologie, seltene Krankheiten, Immunologie und kardiometabolische Medizin getätigt. Damit wurde das Portfolio von 24 auf 30 Positionen erweitert. Die Anlagerichtlinien wurden von 20–35 auf 20–50 börsennotierte Positionen ausgeweitet.

Terns Pharmaceuticals, eine im 1. Quartal getätigte Investition, wurde am 25. März 2026 von Merck übernommen. Die Transaktion bestätige die anhaltend starke strategische Nachfrage nach innovativen Biotechunternehmen und habe sich positiv auf das Quartalsergebnis ausgewirkt.

Die Beteiligungsgesellschaft verweist auf die globale Handelsunsicherheit, die sich verändernden geopolitischen Dynamiken und die erhöhte Volatilität an den Aktienmärkten. «In diesem Umfeld erwies sich der Biotechsektor als vergleichsweise widerstandsfähig, gestützt durch anhaltende M&A-Aktivitäten und eine solide Geschäftsentwicklung bei den Large-Cap-Biopharmaunternehmen», heisst es weiter.