Hypi Lenzburg und Neon setzen Zusammenarbeit fort

Die Hypothekarbank Lenzburg (Hypi) und die Schweizer Neobank Neon Switzerland verlängern ihre Partnerschaft um mehrere Jahre und stellen die Zusammenarbeit damit auf eine neue langfristige Basis. Dies teilten die beiden Institute am Dienstag mit.

Die Hypothekarbank Lenzburg begleitet Neon gemeinsam mit ihrer Informatik-Tochter Finstar bereits seit 2018. Dank der technologischen, regulatorischen und bankfachlichen Unterstützung habe sich Neon in den vergangenen Jahren zu einer der führenden Neobanken der Schweiz entwickeln können, heisst es in der Mitteilung.

Kundeneinlagen von 1,4 Milliarden Franken

Im Rahmen der Kooperation werden derzeit rund 250’000 Kundinnen und Kunden mit digitalen Finanzdienstleistungen versorgt. Ende 2025 verwaltete die Hypothekarbank Lenzburg Kundeneinlagen von Neon in Höhe von 1,4 Milliarden Franken. Das Depotvolumen der Anlageplattform «Neon Invest» belief sich den Angaben zufolge per Ende 2025 auf 445,3 Millionen Franken.

Weiterentwicklung der digitalen Plattform

Mit der neuen Vereinbarung soll die Zusammenarbeit auch technologisch vertieft werden. Geplant ist die gemeinsame Weiterentwicklung der digitalen Plattform von Neon, um neue Funktionen und zusätzliche Dienstleistungen für die Kundschaft bereitzustellen. Bereits in den kommenden Wochen soll bei Neon die Einführung von Instant-Zahlungen erfolgen. Weitere Innovationen seien in Vorbereitung.

Silvan Hilfiker, CEO der Hypothekarbank Lenzburg, sprach von mehr Planungssicherheit und zusätzlichen Möglichkeiten für die Bewirtschaftung der Bankbilanz. Diese sei in den vergangenen Jahren auch wegen des Erfolgs des Banking-as-a-Service-Geschäfts deutlich gewachsen.

«Mit der neuen Vereinbarung festigen wir die Basis für die weitere Zusammenarbeit und schaffen so letztlich die Voraussetzungen für zusätzliches Wachstum in den kommenden Jahren», sagt Neon-CEO Jörg Sandrock.