Sorgen um KI-Exponierung: Private Equity-Spezialist Partners Group reagiert

Man wolle ein Update geben, um auf Marktbedenken zu reagieren, die den börsennotierten Private-Markets-Sektor betreffen, heisst es in der Mitteilung der Partners Group vom Freitag.

In dem Statement adressiert Partners Group die Sorgen über bestimmte Investment-Exposures – insbesondere im Bereich Private Credit – sowie über die Auswirkungen auf deren Geschäftsmodelle in den kommenden Jahren. Die betreffenden Exposures würden unter anderem Engagements in der Softwarebranche umfassen, insbesondere im Bereich Software as a Service (SaaS), der voraussichtlich erheblich von Künstlicher Intelligenz (KI) beeinflusst werden wird. Einige Branchenbeobachter verweisen zudem auf eine mögliche Blasenbildung im Technologiesektor insgesamt, was ebenfalls Auswirkungen auf die Private Markets haben könnte – insbesondere auf Private Credit, wo die Allokationen in Technologie am grössten sind.

Direktes Engagement bewusst begrenzt

Die Partners Group habe seit Langem sein direktes Engagement in Technologieunternehmen bewusst begrenzt und reduziert, schreibt das Baarer Unternehmen. Man habe bei den Investitionen immer zwischen Unternehmen unterschieden, die eher von der Einführung der KI profitieren werden, und solchen, die unter Druck geraten könnten.

Partners Group habe sein Engagement in Bereichen mit hoher Widerstandsfähigkeit und wachsender Nachfrage aus der KI-Branche erhöht, etwa in der für die Stromerzeugung unverzichtbaren Infrastruktur. In diesen Bereichen habe man umfassende Expertise aufgebaut und ein diversifiziertes Portfolio entwickelt, das vom steigenden Bedarf an KI-Infrastruktur profitieren dürfte. Entsprechend ist Partners Group überzeugt, dass sein Portfolio in den kommenden Jahren besser abschneiden wird als der Gesamtmarkt, sobald sich diese Allokationsentscheidungen auszahlen.

Am Freitagnachmittag notieren die Partners-Group-Aktien 1,4 Prozent im Plus auf 923.20 Franken.