Transfergebühren bei Schweizer Banken bleiben hoch
Laut der jüngsten Erhebung des Vergleichsportals Moneyland.ch hat sich bei den Transfergebühren im Vergleich zu September 2024 kaum etwas bewegt. Keine einzige der insgesamt 23 betrachteten Banken hat die Gebühren gesenkt. Demgegenüber haben zwei Institute jedoch die Kosten für den Wertschriftentransfer angehoben.
Bei Cornèrtrader erhöhten sich die Gebühren pro Wertschriftentitel auf 70.25 von 32.45 Franken und bei der Aargauischen Kantonalbank auf 86.50 von zuvor 54.05 Franken.
VZ Depotbank als Ausnahme
Der einzige Depotanbieter, der bei einem Wechsel keine Gebühren erhebt, ist weiterhin die VZ Depotbank. Vergleichsweise Günstig sind auch Swissquote und Saxo Bank (54.05 Franken) oder die Berner KB (64.85 Franken). Nicht möglich ist eine Übertragung bei der Neobank Yuh.
Im Schnitt liegen die Gebühren in der Erhebung bei rund 90 Franken. Das grösste Gewicht haben dabei die elf Banken, die pro Titel 108.10 Franken berechnen. Dazu zählten auch die UBS, ZKB, TKB oder Mirgos Bank. Mit 129.10 Franken schwingt die Basler Kantonalbank nach oben aus.
Teuer wird es auch bei einem Wechsel von Wertschriften mit ausländischer ISIN. Hier verlangen BCV und Graubündner KB 162.15 Franken. Auch bei der Migros Bank fallen hier je nach Land zusätzliche Gebühren an.
Für Raiffeisen Schweiz (86.50 Franken) wird die Empfehlung angegeben. Die Konditionen der lokalen Raiffeisenbanken können davon abweichen.
Bei einem Wechsel der Depotbank sollten die Kundinnen und Kunden bei der neuen Bank nachfragen, ob eine Übernahme der Wechselgebühren möglich ist. Auch sollte man prüfen, ob es nicht günstiger ist, das Depot über einen Verkauf der Wertschriften zu leeren und beim neuen Anbieter wieder aufzubauen.















