CIC Schweiz bekommt tiefere Zinsen zu spüren
Der Geschäftserfolg der Bank CIC ging 2025 um mehr als ein Drittel auf 29,8 Millionen Franken zurück. Durch die deutlich höheren Auflösungen stiller Reserven sank der Reingewinn unter dem Strich jedoch nur um 8,5 Prozent auf 43,0 Millionen Franken, wie die Bank am Donnerstag mitteilte.
Die tieferen Zinsen lasteten auf der Marge. Der Nettoerfolg aus dem Zinsgeschäft sank um 22 Prozent auf 96,6 Millionen Franken. Auf der Aktivseite wuchsen die Kundenausleihungen um 1,0 Prozent auf 10,6 Milliarden Franken. Dem standen um 8,6 Prozent höhere Kundeneinlagen von 9,1 Milliarden gegenüber.
Höhere Erträge aus dem Geschäft mit Kommissionen und Dienstleistungen (+5,6 Prozent) und dem Handelsgeschäft (+23,4 Prozent) konnten dem Rückgang im Zinsgeschäft entgegenwirken. Der gesamte Geschäftsertrag sank um 10,5 Prozent auf 174,7 Millionen Franken.
«Die Bank weist eine sehr solide Finanzlage auf und konnte diese 2025 konsolidieren, trotz Anpassungen, die das angespannte monetäre, makroökonomische und politische Umfeld erforderten», erklärte die CEO Livia Moretti.
Mehr Personal
Während die Personalkosten (+5,5 Prozent) durch einen Ausbau des Vertriebs stiegen, sanken die Sachkosten (-11 Prozent) zum Vorjahr. Der Personalbestand erhöhte sich um 2,5 Prozent auf 460,9 Vollzeitstellen. Der Geschäftsaufwand insgesamt ging um 0,8 Prozent auf 133,3 Millionen Franken zurück.
Neuer CEO
Die bisherige Bank-Chefin Moretti wird – wie bereits im Dezember angekündigt – die operative Leitung im Frühjahr an David Fusi übergeben. Fusi ist aktuell Chief Business Officer und seit 2011 Mitglied der Geschäftsleitung.
Moretti wird in den Verwaltungsrat der Bank wechseln. Dort soll sie auch weiterhin in die strategische Ausrichtung eingebunden sein. Zudem wird sie bei der Banque de Luxembourg zur Geschäftsführerin (Administratice déléguée) ernannt. Wie die CIC Schweiz ist dies eine Tochter der Crédit Mutuel Alliance Fédérale.













