Berner Traditionsbank spürt das garstige Zinsumfeld

Die Berner Bank EEK, die zusammen mit EEK Immobilien und der Genossenschaft EEK Beteiligungen die EEK Gruppe bildet, hat im Geschäftsjahr 2025 einen zum Vorjahr praktisch unveränderten Gewinn erzielt. Er beträgt 3,3 Millionen Franken, wie die Regionalbank am Mittwoch bekanntgegeben hat. Publiziert wurde auch das Konzernergebnis der Gruppe, dort liegt der Gewinn mit 10,3 Millionen Franken ebenfalls auf dem Vorjahresniveau.

Leicht rückläufig war bei der Bank der Zinserfolg, also das Hauptgeschäft, was die EEK auf das Tiefzinsumfeld und die Reduktion der Zinsmarge zurückführt. Er sank von 22 Millionen auf 21,4 Millionen Franken. Zugenommen hat hingegen der Bestand an Hypotheken, von 1,55 auf 1,61 Milliarden Franken. Auch die Bilanzsumme der EEK überschritt 2025 die Marke von 2 Milliarden Franken.

Wachstum im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft

Der Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft hat ebenfalls kräftig zugelegt, um 12,3 Prozent auf 4,6 Millionen Franken. Rückläufig war das betragsmässige wenig relevante Handelsgeschäft.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 4,4 Prozent auf 12,4 Millionen Franken, die Cost-Income-Ratio lag mit 43,1 Prozent nahe beim Vorjahreswert.

Breitere Abstützung der Geschäftsleitung

Nach der Pensionierung von Markus Feller, Abteilungsleiter Dienste und Stellvertreter des Vorsitzenden der Geschäftsleitung, wurde das Führungsgremium reorganisiert. Die Geschäftsleitung umfasst neu fünf statt vier Mitglieder. Seit dem 1. Januar 2026 gehören Simon Rosenberger, Abteilungsleiter Fachzentrum (der bereits seit über zehn Jahren für die Bank tätig ist), und Marc Godat, Abteilungsleiter Dienste (der neu in die EEK eingetreten ist), dazu.

Die Bank EEK wurde 1821 als Einwohner-Ersparniskasse für den Amtsbezirk Bern gegründet und zählt sich zu den zehn ältesten Schweizer Regionalbanken. Sie beschäftigt heute 49 Mitarbeiter und hat ihren Sitz in der Berner Altstadt.