Bezirks-Sparkasse Dielsdorf hält den Gewinn
«Im Hypothekargeschäft agierte die Bank bewusst selektiv und konzentrierte sich auf solide Finanzierungen in der Region. Dadurch ging das Hypothekarvolumen leicht zurück und beträgt rund 1,4 Milliarden Franken, während sich die Stabilität der Bank weiter erhöhte», heisst es im Geschäftsbericht. Auf der anderen Seite gab es einen «starken Zufluss an Kundengeldern»: Diese stiegen auf 1,25 Milliarden Franken und deckten zusammen mit den Kassenobligationen 95,6 Prozent des Kreditvolumens.
Der Zins- und Diskontertrag belief sich laut auf 23,9 Millionen Franken. Das sind 15 Prozent weniger als ein Jahr davor. Gleichzeitig sank der Zinsaufwand deutlich: Von 10,3 auf noch 6,2 Millionen Franken. Zudem hat die Regionalbank mit fünf Filialen Wertberichtigungsreserven von gut 1,8 Millionen Franken aufgelöst. Damit steigt der Netto-Erfolg im Zinsgeschäft insgesamt auf 19,6 Millionen Franken, das sind 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Höheres Depotvolumen
Im Anlagegeschäft blickt die Bank auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das Depotvolumen ist erstmals auf über 200 Millionen Franken angewachsen. Der Erfolg aus Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte um 9,2 Prozent auf 2,3 Millionen Franken gesteigert werden. Zu diesem Erfolg trug insbesondere das Vermögensverwaltungsgeschäft bei: Insgesamt konnten 69 neue Mandatskundinnen und -kunden gewonnen werden. Der Liegenschaftenerfolg brachte ebenfalls 2,3 Millionen Franken in die Erfolgsrechnung, etwas weniger als im Vorjahr.
Höhere Kosten
Der Personalaufwand stieg um gut 7 Prozent auf 8 Millionen Franken, der Sachaufwand erhöhte sich noch etwas stärker. Der Geschäftsaufwand wird mit 13,7 Millionen Franken angeben, das sind fast 9 Prozent mehr als ein Jahr davor.
Unter anderem wegen etwas tieferen Abschreibungen und Verluste resultierte ein Geschäftserfolg von 9 Millionen Franken, gut 7 Prozent mehr als 2024. Davon flossen unter anderem 3 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken und gut 2,1 Millionen Franken flossen an die Steuerbehörden. Damit liegt der Jahresgewinn bei 3,96 Millionen Franken, das sind knapp 2 Prozent weniger als im Vorjahr.
Neuer Hauptsitz
«Vertrauen, regionale Verankerung und eine bewusst bodenständige Geschäftspolitik bleiben das Fundament des Geschäftsmodells der Bank», heisst es. Gleichzeitig investiere man in für die Zukunft – «unter anderem in die fortlaufende Modernisierung, in Digitalisierung und in den neuen Hauptsitz in Dielsdorf.» Ziel bleibe es, «moderne Dienstleistungen mit der persönlichen Stärke einer regional stark verankerten Bank zu verbinden.»














