Tessiner Kantonalbank fährt tieferen Gewinn ein

Die BancaStato-Gruppe schreibt weniger Gewinn. Sie schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gruppengewinn von 60,1 Millionen Franken. Im Vergleich zu den Jahren 2023 und 2024 ist dies ein deutlicher Rückgang; im Vergleich zum Vorjahr beträgt das Minus 27,7 Prozent. Der operative Gewinn beläuft sich auf 110,7 Millionen Franken oder 24,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Dies geht aus den am Freitag publizierten Zahlen hervor. 

Wachstum im Kreditgeschäft

Im Hypothekargeschäft, dem Kerngeschäft der BancaStato, setzte sich das Wachstum fort. Die Hypothekarkredite stiegen um 3,6 Prozent auf 12,8 Milliarden Franken. Insgesamt belief sich das Kreditvolumen auf 15,7 Milliarden Franken, während die Bilanzsumme auf 19,8 Milliarden Franken anwuchs.  

Auch im Anlagegeschäft verzeichnete die Bank Fortschritte: Die verwalteten Vermögen (Assets under Management)legten um 711 Millionen Franken auf 24,1 Milliarden Franken zu.  

Federn gelassen im Zinsgeschäft

Die Einnahmen wurden 2025 stärker vom Zinsumfeld beeinflusst. Das Nettozinsergebnis sank um 12,7 Prozent auf 228,9 Millionen Franken, während die Erträge aus Kommissionen und Dienstleistungen um 2,6 Prozent auf 65 Millionen Franken zulegten. Auch das Handelsergebnis verbesserte sich um 9,6 Prozent auf 23,8 Millionen Franken. Insgesamt beliefen sich die Nettoerträge auf 321,1 Millionen Franken.  

Parallel dazu stiegen die Betriebskosten um 2,9 Prozent auf 197 Millionen Franken. Dies ist laut Bank vor allem auf Investitionen in die Organisation und das Risikomanagement zurückzuführen, die im Zuge regulatorischer Anforderungen und wachsender Geschäftsvolumen notwendig geworden sind.  

Wechsel in der Führung der Axion Swiss Bank

Im Weiteren informierten die Verantwortlichen über einen Wechsel Axion Swiss Bank, einem Tochterunternehmen der BancaStato. Marco Tini, Präsident der Generaldirektion der Tochter Axion Swiss Bank, kündigte seinen Rücktritt an. Nach zehn Jahren an der Spitze will er die Funktion in der zweiten Hälfte 2026 abgeben. Die Suche nach einer Nachfolge läuft.