Banque Heritage wächst: verwaltete Vermögen steigen um 19 Prozent
Die Banque Heritage Group steigert im abgeschlossenen Geschäftsjahr die verwalteten Vermögen auf 5,8 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Anstieg von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Genfer Privatbank mitteilt.
Getragen wurde diese Entwicklung insbesondere durch Netto-Neugeldzuflüsse von 920 Millionen Franken. Die Gruppe profitierte dabei sowohl von der Gewinnung neuer Privatkunden als auch von Zuflüssen externer Vermögensverwalter sowie einer soliden Anlageperformance. Über die vergangenen drei Jahre bestätigt sich damit ein kontinuierlicher Wachstumstrend.
IT-Investitionen treiben Betriebskosten hoch
Auf operativer Ebene erzielte Banque Heritage konsolidierte Nettoerlöse von 80,1 Millionen Franken, was einem Plus von 4 Prozent entspricht. Gleichzeitig stiegen die Betriebskosten um 7 Prozent auf 62,5 Millionen Franken. Diese Entwicklung ist vor allem auf gezielte Investitionen in IT-Infrastruktur, Personal sowie den Ausbau von Family-Office-Dienstleistungen zurückzuführen. Letztere sollen künftig einen integrierten und ganzheitlichen Ansatz im Wealth Management ermöglichen.
«Dieses Wachstum zeigt unsere Fähigkeit, neue Vermögenswerte anzuziehen und bestehende Beziehungen weiterzuentwickeln, getragen von starkem kommerziellem Schwung und Teams, die sich täglich engagiert für unsere Kundinnen und Kunden einsetzen», erklärte CEO Marcos Esteve.
Tiefe Zinsen und starker Franken drücken Gewinn
Trotz des positiven operativen Trends ging der Betriebsgewinn leicht um 4 Prozent auf 16,6 Millionen Franken zurück. Belastend wirkten insbesondere das Marktumfeld mit einem starken Schweizer Franken sowie rückläufige Zinsen, kombiniert mit den strategischen Investitionen in den weiteren Ausbau der Plattform.















