Valiant enttäuscht mit Quartalsgewinn
Valiant wies für das erste Quartal 2026 einen Geschäftserfolg von 53,9 Millionen Franken aus. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist das ein Plus von 0,4 Prozent, wie den am Donnerstag veröffentlichen Zahlen zu entnehmen ist.
Unter dem Strich resultierte ein um 1,5 Prozent höherer Reingewinn von 33,2 Millionen Franken.
Sowohl das Zinsgeschäft als auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft hätten sich sehr erfreulich entwickelt, schreibt die Bank weiter. Beim Geschäftsertrag resultiert eine Steigerung von 0,9 Prozent auf 134,7 Millionen Franken.
«Wir befinden uns auch im herausfordernden Umfeld auf Kurs», wird Valiant-CEO Ewald Burgener in der Mitteilung vom Mittwoch zitiert. Die Strategie werde weiterhin «konsequent umgesetzt».
Höhere Ausleihungen
Das Zinsgeschäft entwickelte sich trotz des Nullzinsumfelds «solide», wie es weiter heisst. Der Netto-Zinserfolg stieg um 0,9 Prozent auf 97,2 Millionen Franken. Die Kundenausleihungen wuchsen um 1,1 Prozent auf 30,7 Milliarden Franken an. Die Hypothekarausleihungen legten um 1,2 Prozent zu. Dem standen Kundengelder von 22,9 Milliarden Franken gegenüber, 0,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.
Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Erfolg um 4,6 Prozent auf 25,8 Millionen Franken. Dabei habe man von einem kräftigen Plus beim Kommissionsertrag im Wertschriften- und Anlagegeschäft profitiert, was auf gesteigerte Depotvermögen zurückzuführen sei. Im Handelsgeschäft sank der Erfolg hingegen um rund 11 Prozent auf 10,0 Millionen, bewege sich aber weiterhin auf hohem Niveau.
Ausblick unverändert – Aktienkurs mit deutlichen Abgaben
Die Kosten wuchsen um 1,4 Prozent auf 75,7 Millionen Franken. Dabei wird etwa auf Massnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität verwiesen.
Der Ausblick für das Gesamtjahr bleibt unverändert. Entsprechend geht Valiant für 2026 weiterhin von einem «leicht höheren» Konzerngewinn aus.
Die Valiant-Aktie notiert am Donnerstagmorgen 10,8 Prozent tiefer auf 160.20 Franken (09.35 Uhr). Laut AWP hatten die Analysten mit einem deutlich höheren Quartalsgewinn gerechnet.













