GAM weist erneut hohen Verlust aus
Bei GAM belief sich der operative Verlust vor Steuern im Geschäftsjahr 2025 auf 60,2 Millionen Franken, verglichen mit einem Minus von 67,7 Millionen im Vorjahr.
Die Verbesserung seien in erster Linie durch Kostensenkungen erzielt worden, die teilweise durch einen Rückgang der Nettoerträge aus Gebühren und Provisionen kompensiert wurden, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Dieser operative Verlust steht einem IFRS-Verlust vor Steuern von 74,2 Millionen Franken gegenüber. Die Differenz von 14,4 Millionen betreffe verschiedene Umstrukturierungsaufwendungen.
Rückgang bei den verwalteten Vermögen
Das verwaltete Vermögen belief sich per Ende 2025 auf 12,5 Milliarden Franken gegenüber 16,3 Milliarden per 31. Dezember 2024. Das ist ein Rückgang um 23,3 Prozent.
Dabei wurden Nettomittelabflüsse von 3,7 Milliarden verbucht sowie veräusserte Vermögen in der Höhe von 0,5 Milliarden. Dem standen positive Markt- und Währungseffekte von 0,4 Milliarden gegenüber.
«Das Ausmass der Transformation von GAM in den vergangenen zwei Jahren sollte nicht unterschätzt werden», sagt CEO Albert Saporta. «Unser gesamter Fokus liegt darauf, nachhaltiges Wachstum zu erreichen.»
Die Investmentplattform sei durch neue strategische Partnerschaften und Führungsteams deutlich gestärkt worden. Dabei wird etwa die Co-Investment-Partnerschaft mit Swiss Re (SRILIAC) im Bereich Insurance-Linked Securities genannt, die strategischen Partnerschaft mit Gramercy für Emerging Market Debt oder mit PEO Partners für KI-gestützte Private-Equity-Replikation.















