Alpian weist erstmals Verlustrückgang aus

Alpian hat 2025 die Kundenbasis um 65 Prozent gesteigert, wie die Bank am Freitag mitteilt. Die investierten Vermögen stiegen um 127 Prozent. Zum ersten Mal seit der Gründung sei der Nettoverlust im Jahresvergleich gesunken, heisst es weiter. Detaillierte Zahlen legt das Unternehmen nicht vor.

Die Bruttobankprovisionen haben sich mehr als verdreifacht, getrieben durch steigende Anlagemandate, die Premium-Mitgliedschaft Signature Plan und die wachsende Kartenaktivität durch die AMEX-Partnerschaft. Die Betriebskosten sanken um 2 Prozent.

«Die Bankprovisionen haben sich mehr als verdreifacht und unser Nettoverlust hat sich verringert – das ist die Entwicklung, auf die wir hingearbeitet haben», sagt CEO und Mitgründer Gianmarco Bonaita. «Je mehr die Kunden ihre Beziehung zu Alpian vertiefen, desto besser werden die wirtschaftlichen Kennzahlen. Genau das haben wir erwartet.»

Etablierung als Primärbank

2025 sei von zwei strategischen Meilensteinen geprägt gewesen: der weiteren Etablierung als Primärbank mit vertieften Kundenbeziehungen in den Bereichen Banking, Investitionen und Vorsorge sowie dem erfolgreichen Abschluss der Radicant-Portfoliomigration.

Den Angaben zufolge erzielte die Anlagestrategie von Alpian 2025 eine Rendite von 8,29 Prozent. Damit habe man den Performance Watcher Mid-Risk Index Benchmark von 6,41 Prozent übertroffen. Seit der Gründung hätten die diskretionäre Portfolios eine kumulative Rendite von 21,38 Prozent erreicht, gegenüber einem Benchmark von 17,07 Prozent. Damit liege Alpian im obersten Quintil der von Performance Watcher erfassten Schweizer Vermögensverwalter.

Neue Produkte und Funktionen

Zu den Produkterweiterungen zählen etwa eine Säule-3a-Vorsorgelösung, die Lancierung einer Premium-Mitgliedschaft sowie Verbesserungen im Alltagsbanking, darunter eBill, Daueraufträge und Sparkonten, wie es weiter heisst.

Die Integration des Radicant-Portfolios wurde im April 2026 abgeschlossen. Damit sei die Kundenbasis erweitert worden und die Zahl der verwalteten Konten und Säule-3a-Vorsorgelösungen gestiegen.

Alpian gehört mehrheitlich Fideuram – Intesa Sanpaolo Private Banking, einer Tochter der italienischen Intesa Sanpaolo.