Grosses Voting: Wer ist der kreativste Finance-Kopf?
Die Preise werden vergeben anlässlich des AssetRush Zurich 2026, dem Innovations-Festival des Schweizer Finanzplatzes, das am 21. Mai im Kaufleuten stattfindet.
Aus unserer umfangreichen Berichterstattung haben wir die Projekte und Produkte herausgefiltert, die bei unseren Leserinnen und Lesern das grösste Interesse ausgelöst haben.
In drei Kategorien — Digital Assets, Traditional Assets und Alternatives — treten je fünf Kandidaten gegeneinander an. Sie entscheiden, wer gewinnt. Das Voting endet am Mittwoch, 13. Mai, um Mitternacht.
Kategorie I: Digital Assets
Amina Bank — Franz Bergmüller, CEO
Die Amina Bank, Crypto Finance und Incore Bank haben gemeinsam nachgewiesen, dass regulierte Schweizer Finanzinstitute über eine gemeinsame digitale Infrastruktur sofortige Konto-zu-Konto-Transfers mit Transaktions-Netting-Funktionalität abwickeln können — ohne neue Währungen zu schaffen und vollständig im Rahmen bestehender Finma-Regulierungen. Das Pilotprojekt der zweiten Phase auf dem Google Cloud Universal Ledger hat sich vom Proof-of-Concept zur Produktionsvalidierung weiterentwickelt und zeigt, wie die Settlement-Effizienz exponentiell steigen kann, sobald weitere Institute dem Netzwerk beitreten. Diese Initiative legt das Fundament für ein währungsübergreifendes Settlement und den Transfer digitaler Vermögenswerte im Interbankengeschäft. → zum finews-Beitrag
Frankencoin — Luzius Meisser, Vorstandsmitglied
Die Frankencoin Association ist ein Verein zur Pflege des dezentralen Protokolls hinter dem grössten Franken-Stablecoin, dem Frankencoin. Sie betreibt ein Frontend und fördert die Weiterentwicklung. Derzeit sind rund 30 Millionen Frankencoins im Umlauf. Das Startup Plusplus hat bereits ein über traditionelle Kanäle zugängliches Zertifikat auf den Frankencoin lanciert. → zum finews-Beitrag
Pictet Asset Management — Olivier Monti, Senior Quantitative Analyst und Investment Manager
Pictet Asset Management und SIX SDX haben erstmals in Euro und Franken denominierte Unternehmensanleihen tokenisiert und auf einer Blockchain-Infrastruktur fraktioniert an Kunden verkauft. Es war der erste Produktivbetrieb dieser Art in einer Live-Umgebung auf einer regulierten Finanzmarktinfrastruktur. In der Innovation steckt das Potenzial, dass Investoren künftig individuelle Präferenzen direkt auf Wertpapierebene ausdrücken können — etwa bestimmte Titel aus Fonds ausschliessen oder übergewichten. → zum finews-Beitrag
Swiss Stablecoin — Pascale Bruderer, Executive Chairwoman
Offene Franken-Stablecoin-Sandbox mit UBS, Postfinance, Sygnum, Raiffeisen, Zürcher Kantonalbank und BCV als Gründungspartner — Testumgebung für programmierbare Frankenzahlungen auf Blockchain-Basis, offen für weitere Teilnehmer. → zum finews-Beitrag
Twint — Thomas Graf, Chief Product Officer (CPO) und Mitglied der Geschäftsleitung
Twint startet den Dialog zur Öffnung seiner Infrastruktur für regulierte Stablecoins, tokenisierte Einlagen und Anwendungen im Bereich der E‑ID. Ziel ist es, innovative digitale Finanz‑ und Identitätslösungen künftig auf der bewährten Twint-Plattform zu ermöglichen und damit die digitale Souveränität der Schweiz zu stärken. → zum finews-Beitrag
Lesen Sie auf der nächsten Seite, wer die Nominierten in der Kategorie «Traditional Assets» sind, und stimmen Sie anschliessend über die Gewinner ab.
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