Thurgauer Kantonalbank: Ergebnis für die Geschichtsbücher
Es ist ein Resultat für die Geschichtsbücher: Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 162 Millionen Franken ab. Es ist dies der höchste in der 155-jährigen Geschichte des Institut, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Gleichzeitig gewann sie 5'500 neue Kunden.
«Die TKB beweist auch in anspruchsvollen Zeiten Stabilität und eine hohe Konstanz bei Wachstum und Erträgen», sagt Roman Brunner, Präsident des Bankrates.
In ihrem Kerngeschäft, dem Hypothekargeschäft, wuchs die TKB weiter. Das Volumen stieg um 440 Millionen Franken steigern. Das Plus von 1,7 Prozent fällt tiefer aus als in den Vorjahren. Grund ist laut der Mitteilung die anspruchsvolle Refinanzierung. Die gesamten Kundenausleihungen wuchsen um 1,4 Prozent auf 27,3 Milliarden Franken. Um 1,7 Prozent stiegen die Kundeneinlagen auf der Passivseite der Bankbilanz. Diese belaufen sich zu Jahresende auf 19,4 Milliarden Franken. Der Nettoneugeld-Zufluss im Anlagegeschäft beträgt 944 Millionen Franken. Die verwalteten Kundenvermögen erhöhten sich um 2 Milliarden (+ 7,5 Prozent) auf 28,7 Milliarden Franken. Die Bilanzsumme beträgt 36 Milliarden Franken (+ 1,7 Prozent).
Erfolg im Zinsgeschäft
Der Geschäftsertrag wuchs um 4,5 Prozent auf 439 Millionen Franken. Den höchsten Anteil hat das Zinsengeschäft, wo die TKB den Netto-Ertrag um 4,1 Prozent steigern konnte (301 Mio. Franken). Die TKB konnte insbesondere im indifferenten Geschäft mehr Ertrag erzielen. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft beläuft sich auf 87 Millionen Franken (+ 8,6 Prozent). Der Handelserfolg von 45 Millionen Franken bewegt sich nur eicht über der Vorjahresmarke (+ 0,8 Prozent).
Der Geschäftsaufwand fiel trotz eines höheren Mitarbeiterbestandes mit 2,7 Prozent tiefer aus als im Vorjahr.
Mehr Geld für den Kanton Thurgau
Die Dividende pro Partizipationsschein wird auf 3,60 Franken (+ 20 Rappen pro Titel) erhöht. Der Kanton Thurgau als Haupteigentümer erhält 55,7 Millionen Franken Gewinn ab. Das sind 3 Millionen oder 5,6 Prozent mehr als im Vorjahr. An die gewinnanteilsberechtigten Gemeinden fliesst das gesetzliche Maximum von 3 Millionen Franken. In die Staatskasse fliesst zudem das Entgelt für die Staatsgarantie von 8,8 Millionen Franken und für das Grundkapital von 1,9 Millionen Franken. Inklusive Steuern belaufen sich die Abgaben pro Thurgauer auf knapp 270 Franken.
Im laufenden Jahr erwartet die TKB einen tieferen Unternehmenserfolg als 2025.













