DZ Privatbank Schweiz erzielt Rekordgewinn und Allzeithoch bei AuM
Es hatte sich schon länger abgezeichnet, nun steht es fest: 2025 wird bei der DZ Privatbank (Schweiz)in die Geschichte eingehen. Das Institut hat in allen zentralen Kennzahlen zugelegt und seine Position im Schweizer Private-Banking-Markt weiter gestärkt. Das Nettoergebnis kletterte um 89 Prozent auf 18,3 Millionen Franken, während die Assets under Management (AuM) um 43,9 Prozent auf 9 Milliarden Franken anstiegen.
Massgeblich zum Wachstum beigetragen haben laut einer Mitteilung aussergewöhnlich hohe Nettoneugeldzuflüsse von 1,8 Milliarden Franken – nach 324 Millionen Franken im Vorjahr. Gleichzeitig entwickelten sich sämtliche Ertragspfeiler positiv: Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte um 20,8 Prozent auf 37 Millionen Franken zu, das Handelsgeschäft stieg sogar um 87 Prozent auf 11,9 Millionen Franken.
Zentraler Faktor: die Stabilität des Finanzplatzes Schweiz
Trotz des Anstiegs des Betriebsaufwands um 2,5 Prozent verbesserte sich die Cost-Income-Ratio deutlich auf 61,9 Prozent – ein Rückgang um 15,2 Prozentpunkte.
Verwaltungsratspräsident Peter Schirmbeck führt die Entwicklung auf das Geschäftsmodell der Bank zurück, das eng mit der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken in Deutschland verzahnt ist. «Seit unserer Neuausrichtung im Jahr 2019 befinden wir uns auf einem sehr dynamischen Wachstumskurs», so Schirmbeck. Die Stabilität des Schweizer Finanzplatzes bleibe ein zentraler Faktor für internationale Kunden, insbesondere im Hinblick auf Diversifikation.
Ein wesentlicher Wachstumstreiber bleibt das Anlageprodukt «swiss gold plus», das 2025 einen Kundenzuwachs von 35 Prozent verzeichnete. Das Anlagevolumen stieg um mehr als 1 Milliarde Franken auf 3 Milliarden Franken, bei einer Jahresperformance von über 24 Prozent.
Zusätzlich hat die Bank mit «swiss innovation plus» einen neuen Fonds lanciert, der gezielt in Schweizer Small- und Mid-Caps investiert. Nach elf Monaten erreichte dieser bereits ein Volumen von 81 Millionen Franken.















