Prominenter Abgang bei der Banque Heritage

Johannes T. Barth, Vizepräsident des Verwaltungsrats der Banque Heritage, hat die Bank verlassen. Barth, der in Basel tätig war, bekleidete diese Funktion seit 2024. Zuvor war er stellvertretender CEO und Leiter Private Banking des Instituts. Von 2023 bis 2026 war er Mitglied des Beirats bei Banque Heritage Uruguay.

Ex-CEO der Sallfort Privatbank und Parteipräsident

In seiner fast 30-jährigen Karriere hat sich Barth als führende Persönlichkeit im Schweizer Finanzwesen und in der Politik etabliert. Barth war 19 Jahre lang CEO der Sallfort Privatbank, bis diese 2019 mit Banque Heritage fusionierte.

Ausserhalb der Finanzwelt amtierte Barth seit 2021 als Präsident der FDP Basel-Stadt. Er trat von diesem Amt im April zurück. Barth gehört weiterhin dem Grossen Rat Basel-Stadt an.

Zu seinem Abgang schrieb Barth auf LinkedIn: «Heute verabschiede ich mich von der Banque Heritage – mit grosser Dankbarkeit und viel Vorfreude auf das Nächste. Seit 1998 durfte ich in unterschiedlichen Führungsrollen – bei der Sallfort Privatbank AG und nach der Fusion bei der Banque Heritage SA – als CEO, Head Private Banking und Vizepräsident des Verwaltungsrats mit ausserordentlichen Menschen zusammenarbeiten: Kolleginnen, Kollegen und Kunden in der Schweiz und weit darüber hinaus. Was bleibt? Die feste Überzeugung, dass nachhaltiger Erfolg auf vier Dingen beruht: Vertrauen, Respekt, Zusammenarbeit und einem kompromisslosen Qualitätsanspruch.»

Die Banque Heritage wird auch künftig eine professionelle Beziehung zu ihm pflegen, jedoch ausserhalb jeglicher operativer oder arbeitsvertraglicher Funktion. Die von Johannes Barth eingebrachte Anlageexpertise wird laut dem Institut im Verwaltungsrat von Donald Waterreus übernommen. Er wird zudem den Vorsitz des Investmentausschusses des Verwaltungsrats innehaben.

Auf Vorschlag der Aktionäre wird der Verwaltungsrat der Bank im Laufe des Monats Mai zusammentreten, um seinen neuen Vizepräsidenten zu wählen.