Lombard Odier vereinheitlicht Investment-Risikomanagement mit Bloomberg

Lombard Odier erweitert die Nutzung der Investment-Risikolösungen von Bloomberg auf weitere Geschäftsbereiche. Nachdem die Systeme bereits seit Jahren im Asset Management eingesetzt werden, kommen sie künftig auch im Wealth Management und im Private Banking der Genfer Bankengruppe zum Einsatz, wie das Institut am Freitag mitteilte. 

Mit dem Schritt verfolgt Lombard Odier das Ziel, ein einheitliches Investment-Risikoframework über die gesamte Gruppe hinweg zu etablieren. Der Ansatz soll Geschäftsbereiche, Regionen und Anlageklassen stärker harmonisieren und basiert auf konsistenten Daten, robusten Kontrollen sowie skalierbarer Technologie. 

Teil der Transformation des Target Operating Models

Alexandre Meyer, Managing Partner bei Lombard Odier, bezeichnete die Einführung als Teil der Transformation des Target Operating Models der Gruppe. Mit einem konsistenten Framework wolle Lombard Odier die Risikoüberwachung verbessern, die Effizienz steigern und eine zukunftsfähige Plattform für sämtliche Investmentbereiche schaffen. 

Die integrierten Lösungen decken laut Mitteilung den gesamten Investmentprozess ab – von Research und Portfoliokonstruktion über Risikoüberwachung und Compliance bis hin zu Ausführung und operativen Prozessen. Dabei setzt Lombard Odier auf die Kombination von Bloomberg AIM, PORT Enterprise, MARS sowie dem Data Validation Service von Bloomberg. 

Jose Ribas, Global Head of Buy-Side Solutions bei Bloomberg, sprach von einer vertieften technologischen Integration und einer modernen «API-first Architektur», welche Transparenz und globale Abläufe über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg optimieren solle.