SBPV stützt Position der UBS und fürchtet weiteren Stellenabbau

In einem Brief an die WAK fordert der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) einen «tragfähigen Kompromiss» in der Kapitalfrage. Das berichten sowohl die «NZZ am Sonntag» als auch die Nachrichtenagentur «Reuters». Eine Verschärfung der Kapitalanforderungen stelle den Verbleib der UBS in der Schweiz infrage.

«Ein Wegzug, ein Verkauf oder ein Zusammenschluss der UBS wird von Investoren gefordert und von der Bank nicht ausgeschlossen», wird aus dem Schreiben an die Kommissionsmitglieder zitiert. Dies hätte einschneidende Konsequenzen für den Finanzplatz Schweiz und die Angestellten.

«Beschäftigungsfolgen nicht untersucht»

Die Personalvertreter warnen davor, dass ein Wegzug der UBS 10’000 bis 12’000 von derzeit 34’000 Stellen der Bank in der Schweiz kosten könnte – zusätzlich zum bisherigen laufenden Personalabbau.

«Die Beschäftigungsfolgen sind bis heute nicht untersucht», schreibt SBPV-Präsident Michael von Felten. Und das, obwohl in den vom Bund bestellten Studien ein Stellenabbau und eine Verlegung des Konzernsitzes als mögliche Reaktion der Grossbank genannt würden.