Liechtenstein emittiert die ersten Pfandbriefanleihen
Die beiden am 1. April vom Liechtensteinischen Pfandbriefinstitut (LPBI) emittierten Anleihen haben ein Volumen von insgesamt 250 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Die ersten Liechtensteiner Pfandbriefe seien erfolgreich am Kapitalmarkt platziert worden.
Das LBPI war im Januar 2026 von der LGT und der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) gegründet worden, um eine zentrale Lücke im liechtensteinischen Kapitalmarkt zu schliessen. Den Banken des Landes stehe damit eine zusätzliche Refinanzierungsquelle zur Verfügung.
5 und 10 Jahre Laufzeit
Die nun begebenen Liechtensteiner Pfandbriefe weisen eine Laufzeit von 5 und 10 Jahren auf. Die Rendite auf Verfall beträgt 0,593 Prozent und 0,875 Prozent.
Sie werden ab dem 22. April unter den ISIN «CH1548688246» und «CH1548688253»an der SIX Swiss Exchange kotiert und stehen Investoren ab diesem Zeitpunkt auch im Sekundärmarkt zum Handel zur Verfügung.
Triple-A-Rating
Damit biete man Anlegern ein stabiles, transparent strukturiertes Wertpapier.
Die Ratingagentur Moody’s bewertet die durch Wohnhypotheken besicherten Pfandbriefe des LPBI mit einem Rating von Aaa. Grundlage der Bewertung sei die starke Kreditqualität der beiden Gründungsbanken LGT und LLB, die stabile Qualität der zugrunde liegenden Hypothekendarlehen in Liechtenstein sowie die robuste gesetzliche Struktur des Pfandbriefsystems, heisst es weiter.














