Private Equity Holding kämpft mit dem enormen Abschlag

Private Equity Holding (PEH) beendet das Geschäftsjahr Ende März. Laut dem aktuellen Geschäftsbericht belastete insbesondere die starke Abwertung des US-Dollar das Ergebnis. PEH bilanziert in Euro und so resultierten Währungsverluste von 15,7 Millionen Euro, heisst es dazu. Die operative Entwicklung bei den Beteiligungen sei aber robust geblieben. Im Vorjahr hatte die Beteiligungsgesellschaft noch einen Gewinn von 9,6 Millionen Euro gemeldet.

Der innere Wert der Aktie (NAV) per 31. März 2026 ging im Vorjahresvergleich um 3,1 Prozent auf 157,10 Euro zurück. Deutlich stärker war der Rückgang an der Börse. In Euro liegt der Kurs um 12,5 Prozent tiefer als Ende März 2025. In Franken betrug das Minus sogar über 15 Prozent. Ende März 2026 lag der Kurs bei 63.50 Franken, dies bei einem ausgewiesenen inneren Wert von 145.23 Franken. Seither hat sich der Aktienkurs kaum bewegt.

Rückkäufe gegen den enormer Abschlag

Der Verwaltungsrat erkenne, «dass der aktuelle Aktienkursabschlag auf den NAV nicht die inhärente Qualität des Portfolios widerspiegelt.» Rückkäufe von Anteilen blieben eine zentrale strategische Säule zur Unterstützung des Aktionärswerts. So hätten die grösste Aktionärsgruppe von PEH und die Direktoren des Unternehmens im Verlauf des Geschäftsjahres mehr als 70’000 Aktien gekauft und damit die Stabilisierung des Aktienkurses unterstützt, heisst es dazu. Genützt hat es offensichtlich wenig. 

Trotz des ausgewiesenen Verlustes will PEH eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 1,00 Franken je Aktie bezahlen. Die «konservative Dividendenempfehlung reflektiere die anhaltend geringe Marktliquidität», heisst es dazu.