Pictet wird Partner der weltgrössten Fotomesse
Pictet verstärkt das Engagement für Fotografie und Nachhaltigkeit. Die Gruppe wird offizieller Partner der Paris Photo, der weltweit bedeutendsten Messe für Fotografie und bildbasierte Kunst. Im Rahmen der Partnerschaft erhält der von Pictet initiierte Prix Pictet erstmals eine eigene Ausstellungsfläche im Grand Palais in Paris.
Die Zusammenarbeit markiert einen wichtigen Schritt für die Bank, die sich seit fast zwei Jahrzehnten für Fotografie als Medium zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen engagiert. Die 29. Ausgabe der Paris Photo findet vom 12. bis 15. November 2026 statt, mit einer Preview am 11. November.
Nachhaltigkeit im Fokus
Der Prix Pictet wurde 2008 von Pictet ins Leben gerufen und gilt heute als weltweit bedeutendste Auszeichnung für Fotografie und Nachhaltigkeit. Die Ausstellung auf der Paris Photo zeigt Werke früherer Preisträger, deren Arbeiten Themen wie Klimawandel, Umweltzerstörung, Massenkonsum und gesellschaftlichen Wandel aufgreifen.
Benoit Aquin gewann den Prix Pictet Water für seine Serie «The Chinese ‹Dust Bowl›». (Bild: zVg)
Laut François Pictet, Managing Partner der Pictet Group, sei die Partnerschaft eine konsequente Fortsetzung des langjährigen Engagements der Bank für Fotografie und Kunst. Seit der Lancierung des Prix Pictet habe sich die Gruppe dafür eingesetzt, die Kraft der Fotografie zu nutzen, um das Bewusstsein für die drängendsten Nachhaltigkeitsfragen zu schärfen.
Auch Florence Bourgeois, Direktorin der Paris Photo, bezeichnete die Zusammenarbeit als naheliegend. Der Prix Pictet habe sich in den vergangenen Jahren als Plattform für Künstler etabliert, deren Werke zentrale Fragen der Gegenwart aufgriffen. Die Präsentation im Grand Palais falle zudem mit dem Jubiläumsjahr zum 200. Geburtstag der Fotografie zusammen.
Mehr als 5’600 Nominierte
Seit seiner Gründung wurden für den Prix Pictet mehr als 5’600 Fotografinnen und Fotografen aus aller Welt nominiert. Die Wanderausstellungen des Wettbewerbs haben nach Angaben von Pictet bislang mehr als 1,5 Millionen Besucher erreicht und waren unter anderem im Victoria and Albert Museum in London sowie im Palais de Tokyo in Paris zu sehen. Der Preis ist mit 100’000 Franken dotiert und wird alle zwei Jahre zu einem neuen Nachhaltigkeitsthema vergeben.
















