Alpha Rheintal Bank: Weniger Gewinn im Jubiläumsjahr
Die Alpha Rheintal Bank entstand durch einen Zusammenschluss der Sparkassa Berneck und der Spar- und Leihkasse Balgach am 1. Januar 2000. Als dritte im Bunde wurde die Sparkasse Oberriet im Laufe des Jahres 2003 integriert.
Auf der geschäftlichen Seite war das Jubiläumsjahr laut einem Aktionärsbrief ein anspruchsvolles. Das Bilanzgeschäft war geprägt durch die Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Diese habe zu einem Rückgang des Bruttoerfolgs aus dem Zinsengeschäft in der Höhe von 9,945 Millionen Franken geführt. Das ist 30 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Unter anderem durch die tieferen Wertberichtigungen sank der Netto-Erfolg aus dem Zinsgeschäft um 25,2 Prozent auf noch 18,9 Millionen Franken. Aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft flossen 13,8 Millionen Franken in die Erfolgsrechnung, das waren 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Ergebnis aus dem Handelsgeschäft sank knapp 9 Prozent auf noch 9,6 Millionen Franken. Dies sei aber das zweitbeste Handels-Ergebnis seit Bestehen der Bank, heisst es dazu.
Der gesamte Geschäftsaufwand sank leicht um 1,5 Prozent auf 27,4 Millionen Franken. Daraus ergibt sich der operative Geschäftserfolg von noch 14,8 Millionen Franken, 26,2 Prozent als im Vorjahr. Nach den Steuern von gut 2 Millionen Franken weist die Alpha Rheintal Bank einen Gewinn von 12,75 Millionen Franken aus. Das sind knapp 27 Prozent weniger als 2024.
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende 9 Franken pro Aktie entspricht, dies nach 10 Franken im Vorjahr.













