St. Galler Kantonalbank steigert Gewinn und will mehr ausschütten

Die St.Galler Kantonalbank (SGKB) erzielte im Geschäftsjahr einen Konzerngewinn von  227,0 Millionen Franken. Dies sind 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen zu entnehmen ist. 

Die verwalteten Vermögen erhöhen sich per Ende 2025 um 11,3 Prozent auf 71.8 Milliarden Franken. Grund für das Wachstum liegt zum einen in der Performance der Anlageprodukte und zum anderen im Anstieg des  Netto-Neugeldes von 4,2 Milliarden Franken. Ein bedeutender Anteil dieser Neugelder stammt von Privatpersonen im Inland, aber vor allem auch aus dem Geschäft mit institutionellen Anlegern, wie das Institut mitteilt. «Besonders im Global-Custody-Geschäft mit Pensionskassen konnten wir Marktchancen nutzen und neue Kunden gewinnen», sagt Christian Schmid, CEO der St. Galler Kantonalbank.

Erfolgreich auch im Zinsgeschäft

Die Kundenausleihungen kletterten um 1,0 Milliarden Franken (+2,9Prozent) auf 34,7 Milliarden Franken. Der grösste Anteil des Neugeschäfts stammt aus Hypotheken für Privatpersonen.

Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft nimmt um 5,9 Prozent zu, netto fiel der Erfolg mit einem Plus von 7,9 Prozent auf 359,38 Millionen Franken noch besser aus. Dank der Vertriebs- und Marktperformance konnte auch der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+7,0 Prozent) gesteigert werden. Im Handelserfolg (+11,2 Prozent) widerspiegeln sich die hohen Aktivitäten an den Börsen.

Damit steigt der Geschäftsertrag insgesamt um 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gestiegen ist jedoch auch der Geschäftsaufwand (+ 6,5 Prozent); per Jahresende arbeiten 36 Mitarbeitende mehr bei der Bank als im Vorjahr. 

Höhere Dividende beantragt 

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 29. April 2026 eine Erhöhung der Dividende von 19 auf 20 Franken pro Aktie. Damit würde die SGKB 52,8 Prozent ihres Konzerngewinns an die Aktionärinnen und Aktionäre ausschütten.

Dem Kanton St. Gallen als Hauptaktionär fliessen 61,1 Millionen Franken an Dividenden zu.