Bank WIR steigert Brutto-Zinserfolg und Gewinn

Die Bank WIR hat 2025 unter dem Strich einen Gewinn von 17,7 Millionen Franken erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 1,4 Prozent, wie es in einer Medienmitteilung vom Freitag heisst.

«Dies ist das Resultat der konsequenten Umsetzung unserer eingeschlagenen Strategie – der Kombination aus Bank- und Fintech-Angebot – und der sehr guten operativen Leistungen», sagt CEO Matthias Pfeifer.

Das Volumen der Hypothekarforderungen stieg um 2,8 Prozent auf rund 5,08 Milliarden Franken. Davon werden knapp 358 Millionen in der bankeigenen Verrechnungseinheit CHW ausgewiesen. Damit habe man die ausgeprägte Stärke als Bau- und Immobilienfinanziererin untermauert, schreibt die Bank WIR weiter.

Die Kundeneinlagen wuchsen um 2,2 Prozent auf mehr als 4,7 Milliarden Franken. Hier habe die Offensive im Privatkundengeschäft mit kostengünstigen Angeboten für Konten- und Karten-Leistungen sowie vergleichsweise hohen Spar-Zinsen Früchte getragen.

Der Bruttozinserfolg wuchs um 2,1 Prozent auf 75,6 Millionen Franken. Veränderungen von ausfallrisikobedingten Wertberichtigungen sowie Verlusten aus dem Zinsengeschäft liessen den Netto-Erfolg jedoch um 4,0 Prozent auf 73,8 Millionen Franken sinken.

Wachstum im Geschäft mit Vorsorge- und Anlagelösungen 

Das Fintech VIAC, das Vorsorge- und Anlagelösungen anbietet, hat das Wachstum im vergangenen Jahr beschleunigt, schreibt die Bank weiter. Das Anlagevolumen (Assets under Management) steig dank Neugeldzuflüssen und der guten Performance an den Börsen per Ende 2025 auf 6,3 Milliarden Franken. Die Zahl der Kundinnen und Kunden, die die verschiedenen Angebote des Fintechs nutzen, sieg auf rund 147'000.

Per Ende Januar 2025 wurde von der Bank WIR noch eine Zahl von 118’000 Kundinnen und Kunden mit einem Anlagevolumen von knapp 4,7 Milliarden Franken genannt.

Höherer Ertrag im Wertschriften- und Anlagegeschäft

Das Wachstum macht sich auch im Kommissionsertrag aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft bemerkbar: Dieser legte 2025 um 40 Prozent auf 12,4 Millionen Franken zu.

Der Geschäftsaufwand lag 3,5 Prozent höher bei 69,8 Millionen Franken. Der Wert drücke die weiterhin hohe Kostendisziplin aus. Investiert wurde etwa in Digital Banking und VIAC.

Der Generalversammlung wird eine unveränderte Dividende von 11 Franken vorgeschlagen. Sie kann erneut wahlweise als «Dividende mit Reinvestition» oder als Barausschüttung bezogen werden.