BPS (Suisse) überrascht mit gutem Zinsgeschäft
Die BPS (Suisse) hat 2025 einen tieferen Geschäftserfolg und Gewinn erzielt als noch im Vorjahr. Der Geschäftserfolg betrug 33,5 Millionen Franken (–10 Prozent), der Gewinn 27,6 Millionen (–6 Prozent). Damit hat die 1995 gegründete Bank in ihrem Jubiläumsjahr immerhin den drittgrössten Gewinn ihrer Geschichte erzielt, wie dem Communiqué vom Mittwoch zu entnehmen ist.
Bemerkenswert ist angesichts des nicht einfachen Nullzinsumfelds die Steigerung des Nettoerfolgs im Zinsgeschäft, der auf 27 Millionen Franken zulegte (+24 Prozent). Begründet wird dies mit dem grösseren Ausleihungsvolumen sowie geringeren Einlage- und Refinanzierungskosten.
Mehr Hypotheken, noch mehr Kundeneinlagen
Die Kundenausleihungen belaufen sich nun auf 5,8 Milliarden Franken (+ 3 Prozent), wobei der Löwenanteil auf Hypothekarkredite entfällt (5,4 Milliarden, +4 Prozent). Die Kundeneinlagen nahmen um 8 Prozent auf 6,4 Milliarden Franken zu.
Etwas weniger markant fällt mit 5 Prozent die Zunahme des Erfolgs im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft aus, der nun 26,7 Millionen Franken beträgt. Im Handelsgeschäft reduzierte sich der Erfolg auf 69,9 Millionen Franken (–7 Prozent), was die Bank auf «die geringeren Zinsdifferenzen zwischen dem Schweizer Franken und dem Euro beim Refinanzierungsgeschäft in der europäischen Währung» zurückführt.
Der Geschäftsaufwand hat sich um 4 Prozent auf 85,9 Millionen Franken erhöht.
«Vielversprechende Perspektiven»
Alleinaktionärin der BPS (Suisse) ist die Banca Popolare di Sondrio. Sie wurde im Juli 2025 von der BPER Banca, der drittgrössten italienischen Bankengruppe, übernommen. Die neue Muttergesellschaft habe vor, die beiden italienischen Institute im Laufe des ersten Halbjahres 2026 zu fusionieren. Die Integration bietet vielversprechende Perspektiven für die Verbesserung der Präsenz der BPS (Suisse) in der Schweiz und in Monaco, heisst es in der Mitteilung.
BPS (Suisse) beschäftigt 378 Mitarbeiter und zählt 21 Niederlassungen, eine davon in Monaco. Im Verwaltungsrat sitzt auch Daniel Zuberbühler, ein Urgestein aus den Zeiten der Eidgenössischen Bankenkommission, einem Vorgängerinstitut der heutigen Finma.














