Jetzt ist es offiziell: Bank Frick öffnet sich für Investoren

Die Bank Frick hat bestätigt, dass sie strategische Partnerschaften evaluiert, nachdem finews am Mittwoch über entsprechende M&A-Briefings berichtet hatte.

In einer auf ihrer Website veröffentlichten Mitteilung erklärt die liechtensteinische Bank, sie evaluiere «im Rahmen der Anfang 2025 definierten strategischen Weiterentwicklung» die Aufnahme langfristig ausgerichteter Partner oder Investoren.

Mehrheitsbeteiligung möglich

«Dafür werden verschiedene Optionen evaluiert», heisst es weiter. «Neben Minderheitsbeteiligungen ist bei passendem strategischem Fit auch eine Mehrheitsbeteiligung möglich.»

PWC begleitet den Prozess. Dieser erfolge «ohne Zeitdruck und mit Fokus auf die optimale Weiterentwicklung der eingeschlagenen Strategie».

Voraussetzung für jede Partnerschaft seien «die Stärkung unserer Positionierung im digitalen B2B-Banking, der Erhalt des Standorts Liechtenstein sowie unserer Mitarbeitenden», hält die Bank fest.

Fokus auf digitales B2B-Banking

«Der Geschäftsbetrieb bleibt davon unberührt, die Bank verfolgt ihre Strategie unverändert weiter», betont das Institut.

Zur eigenen Positionierung heisst es: «Bank Frick ist heute weit mehr als eine klassische Bank. Unsere B2B-Plattform verbindet digitale Vermögenswerte mit dem klassischen Bankgeschäft.»

Ein Wachstumsschritt

Man unterstreiche damit den «Anspruch auf Produktführerschaft im digitalen B2B-Banking». Als «Pionierin im Blockchain Banking» verfüge man über «langjährige Erfahrung und ein etabliertes Angebot».

Die strategische Überprüfung wird damit klar als Wachstumsschritt gerahmt. Ziel sei es, «die nächste Wachstumsphase voranzutreiben und insbesondere das digitale B2B-Banking weiter auszubauen».